Selbst-Liebe und Selbst-Angst

Selbst-Liebe und Selbst-Angst

WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (UND WUNDERSCHÖN!)“ 
AM 17.9. UM 20 UHR – ANMELDUNG HIER

Angst entsteht durch deinen unbewussten Gedankenstrom, durch den Denker in dir. Sie sitzt also in deinem Verstand, in deinem Kopf. Die Liebe residiert an einem anderen Ort, in deinem Herzen. Die Polarität von Angst und Liebe spiegelt sich also in uns als eine Polarität zweier Körperregionen: des Kopfes und des Herzens. Zwischen dem Kopf und dem Herzen liegen zwei Körperbereiche, die für Selbstliebe entscheidend sind: das so genannte dritte Auge zwischen deinen beiden physischen Augen und der Mund und Rachenraum. 

Das so genannte dritte Auge gilt in den östlichen Traditionen als das energetische Zentrum deiner Einsicht, deines nach innen gerichteten Blickes und deiner Weisheit.

Der Mund und Rachenraum ist einerseits der Ort deiner Atmung und andererseits der Ort deines Ausdrucks, deiner sprachlichen Kommunikation mit der Welt. Der Atem repräsentiert den Austausch, den Kontakt, die unweigerliche permanente Verbindung mit allem, was dich umgibt. Der Atem ist Verbindung und somit Liebe. Dein sprachlicher Ausdruck geschieht über den Atem und geschieht somit naturgemäß im Rahmen deines Austausches und deiner Verbindung mit der Welt, im Rahmen der Liebe. 

Wenn wir als kleine Kinder die Lektion lernen, dass Liebe nicht jederzeit und unbegrenzt verfügbar ist, dass wir nicht jederzeit und unbegrenzt lieben dürfen und geliebt werden, dann bewegen wir uns weg von Herzen und in den Verstand, in die Heimat des Denkers in dir, die Heimat der Angst.

Wenn wir heute diesen Weg zurück gehen wollen, wenn wir zurückkehren wollen in die Liebe, dann führt unser Weg beginnend beim Verstand notwendigerweise durch die Weisheit des dritten Auges, durch den Ausdruck und die liebevolle Verbindung des Mundes zum Herzen zurück.

Dies bedeutet, dass wir zwei oder besser drei entscheidende Fähigkeiten erlernen dürfen, um den Weg heraus aus der Angst und hinein in die (Selbst-)Liebe gehen zu können: die Fähigkeit nach innen zu sehen und Weisheit zu entwickeln (Meditation) und die Fähigkeit eines klaren und kraftvollen Ausdrucks, der Teil unseres Atems ist, Teil unserer Verbindung mit allem und allen, Teil unserer Liebe. Wir dürfen meditieren lernen, atmen lernen und unseren liebevollen und kraftvollen Ausdruck wieder entdecken. 

Die Meditation führt uns heraus aus der Angst unserer unbewussten Gedanken. Der Atem für uns hinein in die tiefe und liebevolle Verbindung mit allem, was ist. Der kraftvolle Ausdruck ermöglicht uns, den anderen zu sagen: ”Ich handle so – denn so ist es für mich ein Ausdruck meiner Selbstliebe, ein Ausdruck meiner Liebe.”

Selbst-Angst entsteht durch die Dominanz eines unbewussten Verstandes, durch einen vergessenen, blockierten und unterdrückten Selbst-Ausdruck, durch mangelnde Verbindung und durch die Abwesenheit von Weisheit, von Einsicht und Meditation.

Wir haben unser Herz schon sehr früh verschlossen und der Liebe nicht mehr vertraut. Uns schien es, als ob nur der Verstand noch eine Lösung bieten konnte. So sind wir den Weg des Verstandes gegangen, den Weg der zehntausend unbewussten Gedanken, den Weg des Leidens. Jetzt gehen wir zurück. Und unser Weg zurück, unser Heimweg zum Herzen führt nun vorbei am dritten Auge, wo wir beginnen, nach ihnen zu schauen: Wir nehmen die Einladung an, wir lernen zu meditieren. 

Die Einsicht und Weisheit der Meditation öffnet den Weg zum Herzen. Und auf diesem Weg fortschreitend begegnen wir nun dem Atem, dem großen Lehrer der Verbindung, des Kontaktes, des Austausches und der Liebe. In der Meditation kann ich jetzt mit Hilfe dieses großen Lehrers, mit Hilfe des Atems die Liebe und die Verbindung jeden Tag als tiefe Realität erfahren und ihnen mehr und mehr vertrauen. 

Je mehr ich der Liebe vertraue und erkenne, dass Liebe notwendigerweise zuerst und vor allem Selbstliebe ist, desto besser kann ich sprechen. Mein kraftvoller Ausdruck spricht den anderen von Liebe und Verbindung, von Selbstliebe und von meinem Weg – aber er ist nie gegen die anderen gerichtet. Dies ist nicht möglich. Liebe kann nicht gegen etwas oder gegen jemanden gerichtet sein.

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Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Selbstliebe ist die tägliche, ständige und wiederholte Entscheidung für dich selbst. Selbstliebe bedeutet, dass du den Tag mit der Entscheidung beginnst, dass es heute nichts Wichtigeres gibt, als dass du einen möglichst schönen Tag hast. Selbstliebe heißt, dass du deine Bedürfnisse, deine Wünsche und Ziele an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzt. Selbstliebe ist der Ausdruck der Liebe als der großen Kraft in diesem Universum in dir, durch deine Person, in deinen Gedanken, Worten, Handlungen und Emotionen. In der Selbstliebe erblüht die Liebe des Universums – oder die Liebe Gottes – in einer Manifestation: in dir. Deshalb ist Selbstliebe nichts Besonderes und keine außergewöhnliche Leistung. Sie ist der gesunde und natürliche Zustand des Menschen, zu ihr gibt es keine Alternative, es gibt nur die andere Polarität: die Angst. Der Selbstliebe steht die Selbst-Angst gegenüber, die Angst, deine Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen, die Angst, dich für dich selbst zu entscheiden, die Angst, deine Person zu einem Ausdruck der großen universellen Liebe zu machen, die Angst zu leben. Diese Angst ist heute der traurige und weit verbreitete Allgemeinzustand. Aber an diesem Zustand ist nichts ”normal”.

Selbstliebe hat nicht das Geringste mit Egoismus zu tun. Selbstliebe geht nie auf Kosten anderer, auch wenn es manchmal – besonders anfangs – so erscheinen mag. Selbstliebe ist bereits die Liebe an sich, die universelle Liebe und somit die Liebe für alles andere und alle anderen. Selbstliebe ist der notwendige erste Schritt, das erste Zeichen der Manifestation, auf das dann notwendigerweise Schritte und Zeichen der Liebe für andere folgen müssen.  

Selbstliebe bedeutet, dass mein Glück nicht mehr von anderen abhängt, dass ich mein Glück nicht mehr bei anderen suche, dass ich die anderen mit meiner Bedürftigkeit nicht mehr belaste, dass ich von den anderen endlich nichts mehr verlange, dass ich somit die anderen in Ruhe lasse, dass ich den anderen ihren Weg zutraue, dass ich Vertrauen in die anderen habe, so wie ich Vertrauen in mich habe, dass meine Liebe für mich selbst in die Richtung der anderen ausstrahlt und ihnen hilft, sich nun auch selbst mehr zu lieben. 

Wenn jeder sich selbst lieben würde, wenn jeder sich selbst an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzen würde, wenn jeder sich am Morgen für sich selbst entscheiden würde, dann lebten wir im Paradies. 

Wenn niemand mehr sein Glück in der Beachtung, Anerkennung und Liebe anderer suchen würde, dann würde ein Zustand an Glück, Freude und Frieden möglich werden, der für uns heute schwer denkbar ist. 

Das Bewusstsein auf diesem Planeten bewegt sich entschieden in die Richtung dieses Zustandes und einzelne von uns kennen und erleben ihn bereits. Willst du dazu gehören? Es ist nicht schwer. Entscheide dich für dich selbst. Das ist alles.

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Du und dein inneres Kind – ein unschlagbares Team

Du und dein inneres Kind – ein unschlagbares Team

Als Kinder haben wir alle – fast ausnahmslos – zwei Grunderfahrungen gemacht, die uns zwangsläufig tief geprägt haben: Die Erfahrung der Machtlosigkeit und die des Mangels an Liebe.

In den ersten Lebensjahren waren wir machtlos anderen ausgeliefert. Diese anderen Menschen, meistens die Eltern, manchmal auch andere Schlüsselfiguren, haben alle Entscheidungen getroffen, die unser Leben bestimmten. Wir hatten diese Entscheidungen und alle Verhaltensweisen dieser ”Mächtigen” hinzunehmen, hatten mit ihnen zu leben, ob wir wollten oder nicht. Als Neugeborene waren wir völlig hilflos, dann wuchsen wir langsam, sehr langsam aus dieser Machtlosigkeit heraus. Der Mensch ist ein ”verspätetes” Wesen, er braucht ca. zwei Jahrzehnte, um ganz in die Autonomie zu kommen, kein Säugetier braucht so lang.

Der Mangel an Liebe als Grunderfahrung hat sehr wenig damit zu tun, ob unsere Eltern ”richtig” oder ”falsch” gehandelt haben. Sie haben gewissermaßen ”immer” richtig gehandelt denn sie haben uns immer das an Liebe gegeben, was sie geben konnten, mehr war schlicht nicht möglich. Wenn ”mehr” möglich gewesen wäre, hätten sie mehr gegeben – aber sie haben das gegeben, was da war, was möglich war.
Auch die liebevollsten Eltern können die Grunderfahrung des Mangels an Liebe nicht verhindern oder vermeiden denn das Kind wünscht sich grenzenlose, bedingungslose und immer verfügbare Liebe in allen Momenten und Situationen – und das ist niemandem möglich, auch wenn er die besten Absichten hat und sich alle erdenkliche Mühe gibt.
Der Säugling kommt aus der Liebe, er ist Liebe, er will nur Liebe geben und empfangen – aber er inkarniert sich in diese Realität und in dieser Realität ist allumfassende ewige und totale Liebe nicht selbstverständlich vorgesehen. Wir dürfen sie uns auf unserem weiteren Lebensweg erschließen – aber das ist der Weg, das ist nicht die Ausgangssituation.

Wir waren also gezwungen, Strategien zu entwickeln, um die lebensnotwendige Liebe zu bekommen. Schon in den ersten Lebenstagen lernt der Säugling, die Mimik und Gestik der Mutter zu interpretieren und beginnt ihre Reaktionen auf sein Verhalten zu studieren. Liebe ist vor allem Aufmerksamkeit, Beachtung. Und diese Beachtung können Kinder sich auf verschiedene Art verschaffen: der eine ist immer brav und lieb, die nächste ist die Kränkliche, die weiß, dass sie mit Tee und Zwieback umsorgt wird, wenn sie wieder einmal krank im Bett liegt. Der Rebell weiß, dass er Aufmerksamkeit bekommt, wenn er rebelliert. Es gibt den High-Performer, das Wunderkind, das Kind als Retter und Pfleger der leidenden Mutter, den Vernünftigen, den Unvernünftigen, die Leichtsinnige und so weiter.

Es gibt so viele Strategien, wie es Kinder gibt und diese Strategien werden miteinander kombiniert und flexibel angewendet, je nachdem, wessen Aufmerksamkeit erreicht werden soll. 

Diese Verhaltensweisen, diese Reaktionen und Verstellungen, Anpassungen und Anstrengungen des Kindes dienen nur einem Ziel: Aufmerksamkeit und Liebe zu erhalten. Und dein Problem heute ist: Du hast nach wie vor dieses Ziel und die alten Strategien sind weiterhin sehr aktiv in dir. Du bist leider nicht wirklich erwachsen. Auch du bist, wie ich und wie (fast) alle, ein emotional verletztes Kind in einem erwachsenen Körper.

Wenn du dich mit deinem Partner streitest, dann streiten sich da vier Personen, zwei Erwachsene und zwei Kinder. 

Wenn du zu deinem Chef ins Büro gerufen wirst, dann ist es dein inneres Kind, das jetzt Angst hat, vom Vater zur Rede gestellt und vielleicht bestraft zu werden. Die alte Strategie und die damit zusammen hängenden Emotionen und Ängste wurden in den ersten 20 Jahren deines Lebens so automatisiert und eingeschliffen, dass sie sich verselbstständigt haben.

Wir alle kennen diesen verletzten Anteil in uns, kennen die Angst vor dem Chef oder unser Verhalten beim Streit mit dem Partner, wenn z.B. die Angst verlassen zu werden hoch kommt – aber wir akzeptieren diese Seite an uns nicht, wir lehnen sie ab. 

So bleiben wir im Wesentlichen wie wir immer waren, wie wir seit den ersten Lebensjahren waren: wir bleiben zum Beispiel unsicher, ängstlich, gebremst, gehemmt, fühlen uns oft machtlos, wütend, einsam, traurig, ratlos – und wissen nicht, dass es dieser Teil in uns ist, der dies alles fühlt. Wir kennen den Ausweg nicht.

Der Ausweg ist sehr einfach. Er heißt: Liebe. Es geht auch hier darum, das Licht anzumachen – und die Dunkelheit des Leidens wird weichen.

Wir können uns als Erwachsene zunächst bewusst machen, dass dieses innere Kind in uns vorhanden ist und in bestimmten Situationen aktiviert wird. Unserem Ego gefällt dies oft nicht, denn es bedeutet, uns einzugestehen, dass wir nicht so sicher und souverän alles unter Kontrolle haben, wie wir es vielleicht bisher dargestellt haben. Es bedeutet, uns einzugestehen, dass wir tatsächlich nicht erwachsen sind, dass da ein kindlicher und kindischer Anteil in uns ist.  

Aber wenn dir das innere Kind bewusst ist, kannst du mit ihm ein ”unschlagbares Team” bilden denn nun haben deine alten Ängste das Recht, da zu sein. 

Wenn dich jetzt der Chef ins Büro ruft, kannst du mit deinem inneren Kind das Büro betreten. Du kannst fühlen und dir bewusst sein, dass die alten Ängste hochkommen – und sie dürfen hochkommen. Du sagst deinem inneren Kind nur eines: ”Ich bin bei dir und ich gehe nicht mehr weg.” Mehr ist nicht nötig.

Jetzt nämlich entsteht auch ein Freiraum im Erwachsenen, ja es entsteht auf diese Weise sogar ein neuer Erwachsener, der seine alten Ängste kennt und zulässt – und auf diese Weise erstmalig frei von ihnen wird und erstmalig frei von diesen Ängsten handeln kann.

Wir trainieren den Kontakt und die ”Zusammenarbeit” mit unserem inneren Kind in visualisierten Meditationen, wenn bestimmte Emotionen, wie z.B. Angst da sind. Durch dieses Training entsteht Vertrauen zwischen dir und deinem inneren Kind. Ihr könnt euch aufeinander verlassen. Dein inneres Kind wird dir melden, dass die alten Ängste in bestimmten Situationen präsent sind. Mehr muss es nicht tun. Und du wirst als der/die Erwachsene auf diese Meldung immer in 2 Schritten reagieren: 1. ”Ich bin bei dir und ich bleibe” und 2. ”Jetzt kümmere ich mich darum”. Und der Erwachsene kann sich – erstmals – frei von der unbewussten Vermischung mit kindlichen Emotionen verhalten.
Er kann erstmals frei handeln. Er kann jetzt erwachsen sein – in Liebe und in ständigem Kontakt mit seinem inneren Kind.

Wenn wir dieses Vertrauen, diese Liebe und emotionale Aufgabenverteilung in den Meditationen einige Zeit üben, kann das Zusammensein mit deinem inneren Kind zum Automatismus und zur Selbstverständlichkeit werden. Dann wirst du wirklich emotional frei sein. Frei von der alten unbewussten Angst, die einmal Teil und Ergebnis deiner – durchaus richtigen – kindlichen Strategie war, die du aber heute nicht mehr brauchst.