Webinar: „MACH FRIEDEN MIT DEINER VERGANGENHEIT“ – Dienstag 15.10.2019 – 20-21.30 Uhr

Webinar: „MACH FRIEDEN MIT DEINER VERGANGENHEIT“ – Dienstag 15.10.2019 – 20-21.30 Uhr

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Wir alle haben zwei Vergangenheiten in uns: Eine ist rein gedanklich und besteht aus Erinnerungen. Sie ist wenig relevant, weil sie eben vergangen ist – und doch nimmt sie einen viel zu großen Raum in unseren Gedanken und in unserem Leben ein.

Andererseits sind in uns emotionale Erfahrungen gespeichert, die unser Leben hier und heute sehr stark beeinflussen. Diese zweite Form der Vergangenheit ist keineswegs vergangen – aber wir wollen mit ihr meistens nichts zu tun haben, weil sie mit unangenehmen Erfahrungen verbunden ist, von denen wir glauben, wir hätten sie längst „losgelassen“. Aber wir können nichts loslassen – wir können nur annehmen. Die gute Nachricht ist: Dies ist möglich! Du kannst mit dieser Vergangenheit in Kontakt treten, du kannst sie annehmen und du kannst sie sogar heute in dir verändern.

Kannst du heute ja sagen zu allen deinen Ex-Partnern, zu allen deinen Entscheidungen, zu deinen Fehlern und zu allem, was deinen Weg bis heute ausgemacht hat? Kannst du einen Sinn in allem erkennen, was in deinem Leben geschehen ist?

Ohne deine gedankliche Vergangenheit kannst du heute hier sofort frei und glücklich sein. Deine gedankliche Vergangenheit bestimmt dich viel zu viel und hat doch keine praktische Relevanz mehr für dich. Deine emotionale Vergangenheit hingegen willst du nicht noch einmal durchfühlen, obwohl sie dich jeden Tag beeinflusst und der Schlüssel zu deinem Glück sein kann.

In den 90 Minuten dieses Gratis-Webinars werden wir uns

– durch Meditation von unserer gedanklichen Vergangenheit frei machen;

– mit jener zweiten (nicht vergangenen) Vergangenheit, mit unseren emotionalen Erfahrungen beschäftigen und eine geführte Meditation dazu machen, in der wir diese Erfahrungen annehmen, Frieden mit ihnen schließen und so frei werden für unser Leben heute und für unseren weiteren Weg in diesem wunderbaren Leben.

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Selbst-Liebe und Selbst-Angst

Selbst-Liebe und Selbst-Angst

WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (UND WUNDERSCHÖN!)“ 
AM 17.9. UM 20 UHR – ANMELDUNG HIER

Angst entsteht durch deinen unbewussten Gedankenstrom, durch den Denker in dir. Sie sitzt also in deinem Verstand, in deinem Kopf. Die Liebe residiert an einem anderen Ort, in deinem Herzen. Die Polarität von Angst und Liebe spiegelt sich also in uns als eine Polarität zweier Körperregionen: des Kopfes und des Herzens. Zwischen dem Kopf und dem Herzen liegen zwei Körperbereiche, die für Selbstliebe entscheidend sind: das so genannte dritte Auge zwischen deinen beiden physischen Augen und der Mund und Rachenraum. 

Das so genannte dritte Auge gilt in den östlichen Traditionen als das energetische Zentrum deiner Einsicht, deines nach innen gerichteten Blickes und deiner Weisheit.

Der Mund und Rachenraum ist einerseits der Ort deiner Atmung und andererseits der Ort deines Ausdrucks, deiner sprachlichen Kommunikation mit der Welt. Der Atem repräsentiert den Austausch, den Kontakt, die unweigerliche permanente Verbindung mit allem, was dich umgibt. Der Atem ist Verbindung und somit Liebe. Dein sprachlicher Ausdruck geschieht über den Atem und geschieht somit naturgemäß im Rahmen deines Austausches und deiner Verbindung mit der Welt, im Rahmen der Liebe. 

Wenn wir als kleine Kinder die Lektion lernen, dass Liebe nicht jederzeit und unbegrenzt verfügbar ist, dass wir nicht jederzeit und unbegrenzt lieben dürfen und geliebt werden, dann bewegen wir uns weg von Herzen und in den Verstand, in die Heimat des Denkers in dir, die Heimat der Angst.

Wenn wir heute diesen Weg zurück gehen wollen, wenn wir zurückkehren wollen in die Liebe, dann führt unser Weg beginnend beim Verstand notwendigerweise durch die Weisheit des dritten Auges, durch den Ausdruck und die liebevolle Verbindung des Mundes zum Herzen zurück.

Dies bedeutet, dass wir zwei oder besser drei entscheidende Fähigkeiten erlernen dürfen, um den Weg heraus aus der Angst und hinein in die (Selbst-)Liebe gehen zu können: die Fähigkeit nach innen zu sehen und Weisheit zu entwickeln (Meditation) und die Fähigkeit eines klaren und kraftvollen Ausdrucks, der Teil unseres Atems ist, Teil unserer Verbindung mit allem und allen, Teil unserer Liebe. Wir dürfen meditieren lernen, atmen lernen und unseren liebevollen und kraftvollen Ausdruck wieder entdecken. 

Die Meditation führt uns heraus aus der Angst unserer unbewussten Gedanken. Der Atem für uns hinein in die tiefe und liebevolle Verbindung mit allem, was ist. Der kraftvolle Ausdruck ermöglicht uns, den anderen zu sagen: ”Ich handle so – denn so ist es für mich ein Ausdruck meiner Selbstliebe, ein Ausdruck meiner Liebe.”

Selbst-Angst entsteht durch die Dominanz eines unbewussten Verstandes, durch einen vergessenen, blockierten und unterdrückten Selbst-Ausdruck, durch mangelnde Verbindung und durch die Abwesenheit von Weisheit, von Einsicht und Meditation.

Wir haben unser Herz schon sehr früh verschlossen und der Liebe nicht mehr vertraut. Uns schien es, als ob nur der Verstand noch eine Lösung bieten konnte. So sind wir den Weg des Verstandes gegangen, den Weg der zehntausend unbewussten Gedanken, den Weg des Leidens. Jetzt gehen wir zurück. Und unser Weg zurück, unser Heimweg zum Herzen führt nun vorbei am dritten Auge, wo wir beginnen, nach ihnen zu schauen: Wir nehmen die Einladung an, wir lernen zu meditieren. 

Die Einsicht und Weisheit der Meditation öffnet den Weg zum Herzen. Und auf diesem Weg fortschreitend begegnen wir nun dem Atem, dem großen Lehrer der Verbindung, des Kontaktes, des Austausches und der Liebe. In der Meditation kann ich jetzt mit Hilfe dieses großen Lehrers, mit Hilfe des Atems die Liebe und die Verbindung jeden Tag als tiefe Realität erfahren und ihnen mehr und mehr vertrauen. 

Je mehr ich der Liebe vertraue und erkenne, dass Liebe notwendigerweise zuerst und vor allem Selbstliebe ist, desto besser kann ich sprechen. Mein kraftvoller Ausdruck spricht den anderen von Liebe und Verbindung, von Selbstliebe und von meinem Weg – aber er ist nie gegen die anderen gerichtet. Dies ist nicht möglich. Liebe kann nicht gegen etwas oder gegen jemanden gerichtet sein.

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AM 17.9. UM 20 UHR – ANMELDUNG HIER

Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Selbstliebe ist die tägliche, ständige und wiederholte Entscheidung für dich selbst. Selbstliebe bedeutet, dass du den Tag mit der Entscheidung beginnst, dass es heute nichts Wichtigeres gibt, als dass du einen möglichst schönen Tag hast. Selbstliebe heißt, dass du deine Bedürfnisse, deine Wünsche und Ziele an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzt. Selbstliebe ist der Ausdruck der Liebe als der großen Kraft in diesem Universum in dir, durch deine Person, in deinen Gedanken, Worten, Handlungen und Emotionen. In der Selbstliebe erblüht die Liebe des Universums – oder die Liebe Gottes – in einer Manifestation: in dir. Deshalb ist Selbstliebe nichts Besonderes und keine außergewöhnliche Leistung. Sie ist der gesunde und natürliche Zustand des Menschen, zu ihr gibt es keine Alternative, es gibt nur die andere Polarität: die Angst. Der Selbstliebe steht die Selbst-Angst gegenüber, die Angst, deine Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen, die Angst, dich für dich selbst zu entscheiden, die Angst, deine Person zu einem Ausdruck der großen universellen Liebe zu machen, die Angst zu leben. Diese Angst ist heute der traurige und weit verbreitete Allgemeinzustand. Aber an diesem Zustand ist nichts ”normal”.

Selbstliebe hat nicht das Geringste mit Egoismus zu tun. Selbstliebe geht nie auf Kosten anderer, auch wenn es manchmal – besonders anfangs – so erscheinen mag. Selbstliebe ist bereits die Liebe an sich, die universelle Liebe und somit die Liebe für alles andere und alle anderen. Selbstliebe ist der notwendige erste Schritt, das erste Zeichen der Manifestation, auf das dann notwendigerweise Schritte und Zeichen der Liebe für andere folgen müssen.  

Selbstliebe bedeutet, dass mein Glück nicht mehr von anderen abhängt, dass ich mein Glück nicht mehr bei anderen suche, dass ich die anderen mit meiner Bedürftigkeit nicht mehr belaste, dass ich von den anderen endlich nichts mehr verlange, dass ich somit die anderen in Ruhe lasse, dass ich den anderen ihren Weg zutraue, dass ich Vertrauen in die anderen habe, so wie ich Vertrauen in mich habe, dass meine Liebe für mich selbst in die Richtung der anderen ausstrahlt und ihnen hilft, sich nun auch selbst mehr zu lieben. 

Wenn jeder sich selbst lieben würde, wenn jeder sich selbst an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzen würde, wenn jeder sich am Morgen für sich selbst entscheiden würde, dann lebten wir im Paradies. 

Wenn niemand mehr sein Glück in der Beachtung, Anerkennung und Liebe anderer suchen würde, dann würde ein Zustand an Glück, Freude und Frieden möglich werden, der für uns heute schwer denkbar ist. 

Das Bewusstsein auf diesem Planeten bewegt sich entschieden in die Richtung dieses Zustandes und einzelne von uns kennen und erleben ihn bereits. Willst du dazu gehören? Es ist nicht schwer. Entscheide dich für dich selbst. Das ist alles.

GRATIS WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH“ AM 17.9. UM 20.00 UHR – ANMELDUNG HIER

Du und dein inneres Kind – ein unschlagbares Team

Du und dein inneres Kind – ein unschlagbares Team

Als Kinder haben wir alle – fast ausnahmslos – zwei Grunderfahrungen gemacht, die uns zwangsläufig tief geprägt haben: Die Erfahrung der Machtlosigkeit und die des Mangels an Liebe.

In den ersten Lebensjahren waren wir machtlos anderen ausgeliefert. Diese anderen Menschen, meistens die Eltern, manchmal auch andere Schlüsselfiguren, haben alle Entscheidungen getroffen, die unser Leben bestimmten. Wir hatten diese Entscheidungen und alle Verhaltensweisen dieser ”Mächtigen” hinzunehmen, hatten mit ihnen zu leben, ob wir wollten oder nicht. Als Neugeborene waren wir völlig hilflos, dann wuchsen wir langsam, sehr langsam aus dieser Machtlosigkeit heraus. Der Mensch ist ein ”verspätetes” Wesen, er braucht ca. zwei Jahrzehnte, um ganz in die Autonomie zu kommen, kein Säugetier braucht so lang.

Der Mangel an Liebe als Grunderfahrung hat sehr wenig damit zu tun, ob unsere Eltern ”richtig” oder ”falsch” gehandelt haben. Sie haben gewissermaßen ”immer” richtig gehandelt denn sie haben uns immer das an Liebe gegeben, was sie geben konnten, mehr war schlicht nicht möglich. Wenn ”mehr” möglich gewesen wäre, hätten sie mehr gegeben – aber sie haben das gegeben, was da war, was möglich war.
Auch die liebevollsten Eltern können die Grunderfahrung des Mangels an Liebe nicht verhindern oder vermeiden denn das Kind wünscht sich grenzenlose, bedingungslose und immer verfügbare Liebe in allen Momenten und Situationen – und das ist niemandem möglich, auch wenn er die besten Absichten hat und sich alle erdenkliche Mühe gibt.
Der Säugling kommt aus der Liebe, er ist Liebe, er will nur Liebe geben und empfangen – aber er inkarniert sich in diese Realität und in dieser Realität ist allumfassende ewige und totale Liebe nicht selbstverständlich vorgesehen. Wir dürfen sie uns auf unserem weiteren Lebensweg erschließen – aber das ist der Weg, das ist nicht die Ausgangssituation.

Wir waren also gezwungen, Strategien zu entwickeln, um die lebensnotwendige Liebe zu bekommen. Schon in den ersten Lebenstagen lernt der Säugling, die Mimik und Gestik der Mutter zu interpretieren und beginnt ihre Reaktionen auf sein Verhalten zu studieren. Liebe ist vor allem Aufmerksamkeit, Beachtung. Und diese Beachtung können Kinder sich auf verschiedene Art verschaffen: der eine ist immer brav und lieb, die nächste ist die Kränkliche, die weiß, dass sie mit Tee und Zwieback umsorgt wird, wenn sie wieder einmal krank im Bett liegt. Der Rebell weiß, dass er Aufmerksamkeit bekommt, wenn er rebelliert. Es gibt den High-Performer, das Wunderkind, das Kind als Retter und Pfleger der leidenden Mutter, den Vernünftigen, den Unvernünftigen, die Leichtsinnige und so weiter.

Es gibt so viele Strategien, wie es Kinder gibt und diese Strategien werden miteinander kombiniert und flexibel angewendet, je nachdem, wessen Aufmerksamkeit erreicht werden soll. 

Diese Verhaltensweisen, diese Reaktionen und Verstellungen, Anpassungen und Anstrengungen des Kindes dienen nur einem Ziel: Aufmerksamkeit und Liebe zu erhalten. Und dein Problem heute ist: Du hast nach wie vor dieses Ziel und die alten Strategien sind weiterhin sehr aktiv in dir. Du bist leider nicht wirklich erwachsen. Auch du bist, wie ich und wie (fast) alle, ein emotional verletztes Kind in einem erwachsenen Körper.

Wenn du dich mit deinem Partner streitest, dann streiten sich da vier Personen, zwei Erwachsene und zwei Kinder. 

Wenn du zu deinem Chef ins Büro gerufen wirst, dann ist es dein inneres Kind, das jetzt Angst hat, vom Vater zur Rede gestellt und vielleicht bestraft zu werden. Die alte Strategie und die damit zusammen hängenden Emotionen und Ängste wurden in den ersten 20 Jahren deines Lebens so automatisiert und eingeschliffen, dass sie sich verselbstständigt haben.

Wir alle kennen diesen verletzten Anteil in uns, kennen die Angst vor dem Chef oder unser Verhalten beim Streit mit dem Partner, wenn z.B. die Angst verlassen zu werden hoch kommt – aber wir akzeptieren diese Seite an uns nicht, wir lehnen sie ab. 

So bleiben wir im Wesentlichen wie wir immer waren, wie wir seit den ersten Lebensjahren waren: wir bleiben zum Beispiel unsicher, ängstlich, gebremst, gehemmt, fühlen uns oft machtlos, wütend, einsam, traurig, ratlos – und wissen nicht, dass es dieser Teil in uns ist, der dies alles fühlt. Wir kennen den Ausweg nicht.

Der Ausweg ist sehr einfach. Er heißt: Liebe. Es geht auch hier darum, das Licht anzumachen – und die Dunkelheit des Leidens wird weichen.

Wir können uns als Erwachsene zunächst bewusst machen, dass dieses innere Kind in uns vorhanden ist und in bestimmten Situationen aktiviert wird. Unserem Ego gefällt dies oft nicht, denn es bedeutet, uns einzugestehen, dass wir nicht so sicher und souverän alles unter Kontrolle haben, wie wir es vielleicht bisher dargestellt haben. Es bedeutet, uns einzugestehen, dass wir tatsächlich nicht erwachsen sind, dass da ein kindlicher und kindischer Anteil in uns ist.  

Aber wenn dir das innere Kind bewusst ist, kannst du mit ihm ein ”unschlagbares Team” bilden denn nun haben deine alten Ängste das Recht, da zu sein. 

Wenn dich jetzt der Chef ins Büro ruft, kannst du mit deinem inneren Kind das Büro betreten. Du kannst fühlen und dir bewusst sein, dass die alten Ängste hochkommen – und sie dürfen hochkommen. Du sagst deinem inneren Kind nur eines: ”Ich bin bei dir und ich gehe nicht mehr weg.” Mehr ist nicht nötig.

Jetzt nämlich entsteht auch ein Freiraum im Erwachsenen, ja es entsteht auf diese Weise sogar ein neuer Erwachsener, der seine alten Ängste kennt und zulässt – und auf diese Weise erstmalig frei von ihnen wird und erstmalig frei von diesen Ängsten handeln kann.

Wir trainieren den Kontakt und die ”Zusammenarbeit” mit unserem inneren Kind in visualisierten Meditationen, wenn bestimmte Emotionen, wie z.B. Angst da sind. Durch dieses Training entsteht Vertrauen zwischen dir und deinem inneren Kind. Ihr könnt euch aufeinander verlassen. Dein inneres Kind wird dir melden, dass die alten Ängste in bestimmten Situationen präsent sind. Mehr muss es nicht tun. Und du wirst als der/die Erwachsene auf diese Meldung immer in 2 Schritten reagieren: 1. ”Ich bin bei dir und ich bleibe” und 2. ”Jetzt kümmere ich mich darum”. Und der Erwachsene kann sich – erstmals – frei von der unbewussten Vermischung mit kindlichen Emotionen verhalten.
Er kann erstmals frei handeln. Er kann jetzt erwachsen sein – in Liebe und in ständigem Kontakt mit seinem inneren Kind.

Wenn wir dieses Vertrauen, diese Liebe und emotionale Aufgabenverteilung in den Meditationen einige Zeit üben, kann das Zusammensein mit deinem inneren Kind zum Automatismus und zur Selbstverständlichkeit werden. Dann wirst du wirklich emotional frei sein. Frei von der alten unbewussten Angst, die einmal Teil und Ergebnis deiner – durchaus richtigen – kindlichen Strategie war, die du aber heute nicht mehr brauchst.

WEBINAR 17.9.19 – 20-21.30 UHR: „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (und wunderschön!)“

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Bist du dir selbst dein bester Freund oder deine beste Freundin? Behandelst du dich selbst mit Respekt, Dankbarkeit und Wertschätzung? Genießt du Zeit mit dir selbst? Bist du daran gewöhnt, dir oft Geschenke zu machen und deine eigenen Bedürfnisse an die erste Stelle zu setzen? Ist die Umsetzung deiner Träume und Ziele die erste Priorität für dich?

Ich wusste selbst lange nicht, wie all dies möglich sein soll und behandelte mich ohne viel Aufmerksamkeit und Liebe. Doch dann wurde der Wandel möglich, mit Hilfe der Meditation entdeckte ich mich selbst und wurde mir selbst mein bester Freund, sodass ich diese Fähigkeit auch als Meditationslehrer und Therapeut immer mehr in meine Lehre und Hilfe für andere integrierte. Heute weiß ich:  Selbstliebe ist ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Heilungs- und Transformationsprozesses.

Wir sind normalerweise daran gewöhnt, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe außen zu suchen. Ja, wir suchen Liebe nicht nicht nur außen, wir erkaufen sie regelrecht, indem wir unser Verhalten den vermeintlichen Bedürfnissen der anderen anpassen. Dabei geraten wir selbst immer mehr in den Hintergrund, bis wir – meistens jenseits der vierzig – durch Krankheiten,Trennungen oder Verluste daran erinnert werden, dass wir uns jetzt auch und vor allem um uns selbst kümmern dürfen.

Meine Erfahrung ist: Seitdem ich mich selbst liebe, liebe ich dieses Leben. Weil ich meine Bedürfnisse an die erste Stelle setze, kann ich wirklich anderen helfen. Da ich mir oft Geschenke mache und es liebe, Zeit mit mir selbst zu verbringen, kann ich die Zeit gemeinsam mit anderen wirklich genießen. Richtig verstandene Selbstliebe ist auch die konsequente Umsetzung der Nicht-Selbst Lehre aus der buddhistischen Tradition.

Es ist nicht schwer, jeden Tag schrittweise mehr Selbstliebe mit Hilfe der TALO-Meditation zu entfalten und vielen Teilnehmern unserer Webinars, Kurse und Therapiesitzungen ist dies bereits gelungen.

In den eineinhalb Stunden dieses Gratis-Webinars werden wir uns mit folgenden Fragen und Meditationstechniken beschäftigen, die du anschließend in deine eigene Praxis einbauen kannst:

  • Wie erschaffst du im Bewusstsein dein falsches Selbst und wie kannst du deine wahre Natur entdecken und erleben?
  • Wie kannst du meditative und praktische Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit für dein inneres Kind entwickeln und leben?
  • Dein Selbst und dein Bewusstsein als Bestandteil des einen Lebens und des einen Bewusstseins

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Wie wir uns von mentaler Angst befreien können

Wie wir uns von mentaler Angst befreien können

Dein Denker produziert unaufhörlich Gedanken und Gedankenfragmente. Mehrere zehntausend Gedanken fließen in einem ständigen Strom durch deinen Geist, jeden Tag und jede Nacht, denn im Traum geht es weiter. Du kannst diese Gedanken weder wirklich erfassen noch steuern, kannst den Strom nur mit erheblichem Aufwand verlangsamen, kannst ihn nicht anhalten. Er ist wie ein Radio, das ohne Unterbrechung sendet und in deinem Kopf vor sich hin plappert. Das Meiste, was gesendet wird, ist dasselbe wie gestern. Diese unbewussten Gedanken sind zum allergrößten Teil die ewig gleichen, haben keinen Zweck oder Sinn, helfen nicht und führen zu nichts. 

Aber dieser Strom an unbewussten Gedanken hat die Macht. Er hat die Macht über dich, er hat die Macht über diesen Planeten. Er ist das Hauptproblem, die Wurzel allen Übels.

Die unbewussten Gedanken des Denkers sind weitgehend auf die schon genannte Absicht ausgerichtet, ”das Schlechte” zu beseitigen, damit nur noch Gutes übrig bleibt. Also muss der Verstand (der Denker) das Schlechte ausfindig machen, um es bekämpfen und beseitigen zu können. Deshalb haben sehr viele der unbewussten Gedanken den Grundton von: ”Hoffentlich ist es nicht so, dass…”, ”ich muss vermeiden, dasS…”, ”welche Probleme wird es jetzt wohl geben?” 

Der unbewusste Gedankenstrom richtet sich fast nur auf mögliche Schwierigkeiten, er schafft einen Grundton der Sorge in dir und so glaubst du, in einer Welt zu leben, in der viel Grund zur Sorge besteht, obwohl dies nichts oder sehr wenig mit der Realität zu tun hat. Dies allein schafft schon eine Grundstimmung der Angst in dir. Doch die Auswirkungen des unbewussten Gedankenflusses sind noch weit gravierender.

Denn inmitten dieser unsinnigen und ziellosen Gedankenfragmente mit ihrem Grundton an Sorge und Angst stehst du und definierst dich – ohne es zu wissen – weitgehend auf der Grundlage dieses unbewussten Denkens.

Die meisten deiner Sorgen betreffen ja nicht die Welt sondern dich selbst. Der unbewusste Gedankenstrom erzählt dir permanent, dass du nicht gut genug bist oder noch nicht genug hast, dass du scheitern könntest, dass andere besser sind, dass du (wieder) erkranken und sterben kannst, dass du nicht schön genug bist, dass du nicht genug Erfolg hast, dass du nicht ausreichst, dass du dich verändern musst und dass du im Allgemeinen nicht in Ordnung bist. Die unbewussten Gedanken erschaffen ein Bild von dir selbst in deinem Kopf und du glaubst tatsächlich, diesem Bild zu entsprechen, obwohl nichts an diesem Gerede wahr ist, nichts, null Prozent. 

So rettest du dich in gedankliche Konstruktionen deiner selbst, in ein inszeniertes und künstliches Verhalten, wahlweise in Lügen, Vertuschung, Angeberei oder Versteckspiel, auch in Gejammer und Anklage, in die Verleugnung deiner Schwächen, in die Bettelei um äußere Anerkennung; die Versionen sind zahllos aber es ist immer eine falsche Idee von dir, die den unbewussten Gedanken gleichzeitig entspricht und widerspricht.
Du identifizierst dich mit dem unbewussten Gedankenstrom, du glaubst, das zu sein, was da vor sich hin plappert. Da die Stimme in deinem Kopf sich vor allem mit Sorgen, Schwierigkeiten, möglichen Risiken, Bewertungen durch andere und mit der Frage beschäftigt, wie du die Anerkennung der anderen bekommen kannst, glaubst du, ein Mensch zu sein, der voller Sorgen, Schwierigkeiten und Risiken ist und dem es um nichts so sehr geht, wie um die Anerkennung der anderen. Dieses Selbstbild aber darf niemand erkennen, es muss so weit wie möglich verborgen und verstellt werden. So entsteht ein falsches Selbst, eine permanente Schauspielerei, ein verlogenes Konstrukt, dass sich darstellt, inszeniert, sich gleichzeitig zu verstecken und zu präsentieren versucht, sich an Meinungen und Positionen klammert, Schuldige außen sucht und findet, für alles eine Erklärung konstruiert und in alledem sehr einsam, traurig und müde ist. Dieses jämmerliche Etwas ist dein ”Ego”, dein falsches Selbstbild. Es ist allein ein Produkt deines unbewussten Denkens.

Dieses jämmerliche Ego hat Angst, denn es besteht nur aus unbewussten Gedanken, aus mentalen Konstruktionen, aus Schein, Lüge und dem Verstecken der Wahrheit. Es kann mit Leichtigkeit durchschaut werden, denn es beruht auf Lügen und die haben bekanntlich und tatsächlich kurze Beine. Dieses Ego kann mit Leichtigkeit hinterfragt und in Frage gestellt werden – es kann mit Leichtigkeit zerstört werden, ein paar gute und gezielte Fragen eines liebenden Menschen reichen da zum Beispiel. Das Ego fürchtet die Wahrheit denn die Wahrheit – so glaubt es – ist sein Tod. Der Tod des Ego lauert überall denn die sichtbare Realität ist ein Ausdruck der Wahrheit. Die Realität an sich, das Leben an sich ist bereits eine vitale Bedrohung des Ego, das sich allein an Lüge, Trug, Vertuschung und Verstellung klammert. Deshalb ist der Grundzustand des Ego Angst.
Angst ist die natürliche und einzig mögliche Schwingungsenergie des Ego.
Ego und Angst sind unzertrennlich miteinander verbunden. 

Aus diesem Grund bekämpft das Ego (= der unbewusste Gedankenstrom) jeden ernsthaften Versuch, in die Wahrheit zu gelangen. Dies zeigt sich in der Meditationspraxis vieler Menschen: sie beginnen, erlernen die Meditation, praktizieren sie einige Male zu Hause aber erreichen keine Regelmäßigkeit, keine Stabilität in ihrer Praxis. Warum nicht? Weil etwas in ihnen dagegen rebelliert. Weil es einen Teil in uns gibt, der den Weg ins Licht nicht gehen will, denn dieser Weg würde in die Auflösung und Verwandlung des Ego führen. Das Ego hat – verständlicherweise – Angst vor Auflösung und Verwandlung. Es will, wie alles im Universum, existieren, bleiben und bestehen, solange dies möglich ist. 

Diese erste von drei Grundarten der Angst, die mentale Angst des falschen Selbstbildes/Egos, das aufgrund deiner unbewussten Gedanken entsteht, unterteilt sich also auf die folgende Art in drei Bereiche:

Mentale Angst 08-19.001

Die Meditation setzt bei der Quelle des Übels an: beim unbewussten Gedankenstrom. Aber es geht nicht darum, diesen Strom zu verbessern, zu ändern, zu beseitigen oder auszutauschen. Es geht allein darum, ihn zu beobachten. Und es geht vor allem darum, wie wir ihn beobachten. Das ”wie” ist entscheidend.

Wir betrachten diesen Strom liebevoll und geduldig. Wir erlauben allen Gedanken, allen Fragmenten, Sorgen, dumpfen Ahnungen, angstvollen Fragen, dem ganzen Gesumme und Gesinge unseres Geistes, der stupiden Wiederholung des ewig Gleichen, wir erlauben einfach allem, da zu sein. Wir erlauben allen Inhalten unseres Geistes so da zu sein, wie sie jetzt sind. Wir beobachten all dies mitfühlend und ohne Ziel. Wir beurteilen nichts – oder möglichst wenig – davon und verzeihen uns selbst – so weit wie möglich -für alles, was sich zeigt. Und wir tun dies kontinuierlich und zuverlässig, jeden Tag, immer wieder, ohne Unterlass.

Wie ist es möglich, diesen Gedanken nicht zu folgen? Wie können wir verhindern, in die entsprechenden Geschichten zu rutschen, in die ewige Grübelei auch in der Meditation zu verfallen, die sinnlosen inneren Dialoge auch im Lotussitz noch weiterführend?

Durch unser Meditationsobjekt. Durch die Rückkehr zum Atem. Ganz einfach.

Wir führen unsere Aufmerksamkeit immer wieder, dutzend Mal, hundert Mal zurück zur Bauchbewegung durch den Atem. Diese Rückkehr ist viel mehr als nur eine Rückkehr zum Atem, es ist die Rückkehr zu dir selbst, die Rückkehr zur Realität, die Abkehr von der Wahnwelt der unbewussten Gedanken, die fast nichts mit der Realität zu tun hat.

Diese liebevolle Betrachtung der unbewussten Gedanken bei gleichzeitiger ständiger mitfühlender und verzeihender Abkehr von ihnen (+ Rückkehr zum Atem, zu uns selbst, zur Realität) ermöglicht uns, die wahre Qualität der unbewussten Gedanken zu erkennen: ihr Kommen und Gehen, ihr Mangel an Substanz, ihre ständige Wiederholung, ihr fehlender Bezug zur Realität (denn sie beziehen sich fast nur auf eine erdachte/mögliche/befürchtete/vergangene etc. Realität, die es nicht gibt), ihre Sinn- und Hilflosigkeit. Aber all dies ist kein Urteil über die unbewussten Gedanken, es ist ein einfaches meditatives Erkennen ihrer wahren Natur, ein tiefes Schauen in die tatsächliche Beschaffenheit der eigenen Gedanken (Vipassana bedeutet ”tiefes Schauen”).   

So verliert der unbewusste Gedankenstrom durch bloße liebevolle Betrachtung seine Macht über uns. Es ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, keine intelligente Schlussfolgerung, kein besonderes Ergebnis dafür erforderlich. Das Geheimnis liegt allein in der Betrachtung und vor allem in der Art der Betrachtung: liebevoll und mitfühlend.

Daher können wir wie folgt festhalten: Die liebevolle Rückkehr zum Atem (zur Bewusstheit) befreit uns von der Macht der unbewussten Gedanken und somit von der Angst unseres Verstandes.

Aber ich würde aus meiner Erfahrung als Meditierender und Meditationslehrer noch zwei Worte hinzufügen, die den entscheidenden Aspekt unterstreichen, den wir hier nicht vergessen dürfen. Wenn wir die Gewohnheiten unseres Geistes ändern wollen, die seit Jahrzehnten eingeschliffen sind, dann wird dies nur gelingen, wenn wir uns regelmäßig, kontinuierlich, täglich, ja am besten mehrmals täglich in formeller Meditation darin trainieren, uns liebevoll und verzeihend vom unbewussten Gedankenstrom abzuwenden und zu uns selbst, zum Leben, zur Realität, zum Atem zurückzukehren. Daher sollten wir den obigen Satz wie folgt ergänzen:

Die liebevolle , wiederholte und kontinuierliche Rückkehr zum Atem (zur Bewusstheit) befreit uns von der Macht der unbewussten Gedanken und somit von der Angst unseres Verstandes. 

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