Kein Spiegel wie dieser

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„LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN“

W - Spiegel DE 11-19

Da wir unser Leben und unsere Welt mit unseren Gedanken erschaffen, ist die Welt, wie wir sie wahrnehmen, immer ein Spiegel unseres Bewusstseins. Dies mag unserem Verstand und vor allem dem unbewussten Teil unseres Bewusstseins, dem inneren Denker, seltsam erscheinen, da er allein in trennenden Kategorien denkt und deshalb streng zwischen ”mir” und ”meiner Welt” unterscheidet. Aber dies ist die begrenzte, trennende Logik des Denkers, sie hat nichts mit der Realität zu tun. In der Realität ist es unser Bewusstsein, dass erschafft, was wir für die Welt um uns herum halten. 

Wir sind also von Spiegeln umgeben. Spiegel haben einen klaren Nutzen. Sie zeigen uns, was wir selbst – ohne einen Spiegel – nie sehen könnten. Wenn ich mein Gesicht sehen will, brauche ich unbedingt einen Spiegel. Ohne einen Spiegel kann ich mein Gesicht nicht sehen, das ist und bleibt unmöglich. Der Spiegel ist also unverzichtbar und sehr kostbar.

Alles um uns herum ist ein Spiegel unseres Bewusstseins aber einzelne dieser Spiegel haben eine besondere Qualität, weil sie zu uns in einer besonderen Beziehung stehen. 

Manche Spiegel sind besonders denn wir können sie nicht außer Acht lassen. Wir können nicht so tun, als ob sie nicht da wären, wir müssen sie wahrnehmen. Nach meiner Erfahrung als Mensch, als Meditierender und als Therapeut sind es vor allem drei Spiegel, die wir nicht umgehen können und die uns deshalb mit einer gewissen Brutalität in jedem Fall klarmachen, was in uns selbst wirklich los ist:
1. Unser Körper
2. Unser Partner
3. Unsere Kinder  

Diese drei ”besonderen Spiegel” decken unterschiedliche Bereiche unseres Lebens ab. Unser Körper zeigt uns ganz elementar was und wie wir denken, welche Emotionen diese Gedanken generieren und wie diese sich als Körperempfindungen, Symptome und schließlich als Krankheiten manifestieren, wenn wir nicht bereit sind hinzuschauen und uns unsere unbewussten Gedanken bewusst zu machen. Unser Körper zeigt uns also sehr direkt und manchmal ziemlich brutal: ”So denkst du.”

Unser Partner ist der Spiegel, der uns klar macht: ”So liebst du (dich)” und unsere Kinder sind der Spiegel, der uns zeigt: ”Das folgt dir.”

Wenn wir uns die oben aufgeführte Liste der unbewussten Erwartungen an unsere Partner einmal genauer anschauen (siehe Artikel „ERWARTUNGEN SIND DER TOD DES GLÜCKS„) und sie auf ihre Spiegelfunktion hin untersuchen, dann wird schnell deutlich, wie unschätzbar kostbar der Spiegel ist, den dein Partner, deine Partnerschaft im Allgemeinen oder dein Alleinsein für dich darstellt. Erinnern wir uns noch einmal daran, dass die Welt um uns herum – und also auch unser Partner – unser eigenes Bewusstsein spiegelt. Der unbewusste Denker in uns richtet nun den Blick auf ein scheinbares ”Außen” und sucht dort den Schuldigen und die Ursache für den selbst erschaffenen Mangelzustand. Die Spiegelfunktion besteht nun darin, diesen nach außen gerichteten Blick zurück in unser Inneres zu reflektieren. Wir drehen also einfach jede der Erwartungen an den Partner um und richten sie wie folgt an uns selbst:

  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss mich verstehen”.
    Umkehr nach innen: ”Ich darf mich verstehen.”
    Dies bedeutet, dass ich zu wenig Verständnis, zu wenig Geduld, zu wenig liebevolle Nachsicht und zu wenig echtes Interesse für mich selbst aufbringe. Dadurch erschaffe ich einen Mangel an Verständnis in mir und der unbewusste Teil meines Bewusstseins macht dafür den Partner (außen) verantwortlich. Wahr ist, dass der Partner mir – zum Glück – in genau dieser Weise zeigt, welchen Mangel ich in mir selbst erschaffe. Der Partner macht nichts falsch. Im Gegenteil: Nur in dieser Weise kann er mir helfen. Dies hat nichts mit der Frage zu tun, ob das Verhalten des Partners an sich (und für ihn/sie selbst) gut oder richtig ist. Für mich ist es so das einzig richtige, sehr kostbar, unverzichtbar und verdient unbedingt Dank und Wertschätzung. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat Zeit für mich zu haben”.
    Umkehr nach innen: Ich darf Zeit für mich haben.
    Ganz offensichtlich kümmere ich mich nicht oder zu wenig um mich selbst, verbringe keine oder zu wenig Zeit mit mir selbst, weiß wenig oder nichts mit mir selbst anzufangen und projiziere diesen Mangel auf meinem Partner (nach außen). Wieder können wir nur dankbar sein, dass unser Partner uns dies zeigt. Wir machen uns diese unbewusste Erwartungshaltung in uns bewusst und beschäftigen uns mit dem wirklichen Thema: Wieviel Zeit verbringe ich mit mir selbst? Wie viel Zeit habe ich für mich selbst?  
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner darf nur mich lieben.”
    Umkehr nach innen: Ich darf nur mich lieben.
    Wenn ich eifersüchtig darüber wache, dass mein Partner nur mich liebt, dann zeigt das eindeutig, dass ich mich nicht liebe. Ich erschaffe diesen Mangel an Liebe für mich selbst und die Liebe meines Partners wird deshalb zur einzigen Liebe, die ich zu haben glaube und die ich deshalb keinesfalls verlieren darf. Das Thema ist also der Mangel an Selbstliebe und nicht die Möglichkeit, dass mein Partner sich in einen anderen Menschen verliebt. Wenn ich in der Selbstliebe bin, habe ich vor dieser Möglichkeit keine Angst, denn ich habe nichts zu verlieren. Ich liebe mich. Das kann mir keiner nehmen. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat mich zu trösten.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mich mehr trösten.
    Offenbar habe ich ein Gefühl der Traurigkeit in mir und bin nicht bereit, es wirklich zu fühlen und anzunehmen. Deswegen erwarte ich dies von meinem Partner, der dies aber unmöglich leisten kann, wenn ich es nicht selbst zumindest beginne. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat mir Zärtlichkeit zu geben.”
    Umkehr nach innen: Ich darf zärtlicher (liebevoller, nachsichtiger, geduldiger) zu mir sein. Ich darf mir und speziell meinem Körper, meiner Haut und meinen Sinnen mehr sanfte, angenehme, zärtliche Dinge gönnen, wie zum Beispiel ein heißes Bad, das Liegen im warmen Sand am Meer oder eine Massage. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat mir Geschenke zu machen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mir Geschenke machen. Oft. Schöne und teure Geschenke. Nur für mich. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss mich sexuell befriedigen.”
    Umkehr nach innen: Befriedige ich meine Bedürfnisse? Müssen Konflikte und Spannungen in mir befriedet werden? Wie sexy finde ich mich und mein Leben? 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss meine unangenehmen Eigenschaften tolerieren.”
    Umkehr nach innen: Ich darf meine unangenehmen Eigenschaften tolerieren, ohne mich dafür zu verurteilen. Ich darf aufhören, Perfektion von mir selbst zu verlangen.  
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss mich attraktiv finden.”
    Umkehr nach innen: Finde ich mich attraktiv? Wie viel tue ich für meine Attraktivität? Gebe ich meinem Körper, meiner Gesundheit, meiner Kleidung und meinem Aussehen im Allgemeinen die Wertschätzung und Zuwendung, die ich mir von meinem Partner wünsche?
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss sich für die Dinge interessieren, die mich interessieren.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mich für die Dinge interessieren, die mich interessieren. Ohne meinen Partner. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat alle sonstigen Freundschaften oder Interessen der Beziehung zu mir unterzuordnen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf alles Übrige und alle anderen Menschen der Beziehung zu mir selbst unterordnen. Ich darf endlich ganz entschieden der wichtigste Mensch in meinem Leben werden. Ich darf verstehen, dass dies Selbstliebe ist, die allen zugute kommt. Es ist das Gegenteil von Egoismus, es ist die Voraussetzung für Hilfe, Verständnis, Mitgefühl und Liebe zu anderen.
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner muss mir Mut machen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mir (d.h. meinem unsicheren inneren Kind) mehr Mut machen. Ich darf mit dem Gegenteil von Mut, mit der Angst in mir, in Verbindung treten, darf sie fühlen und annehmen. Ich darf das Licht der Selbstliebe in die Dunkelheit meiner Angst richten.
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat mich zu unterstützen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mich selbst unterstützen (weniger verurteilen, weniger von mir fordern, weniger unter Druck setzen, mir selbst gegenüber dankbarer sein, meine kleinen und großen Erfolge wahrnehmen und feiern). 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat an mich zu glauben.”
    Umkehr nach innen: Ich darf endlich an mich glauben. Ich darf mich endlich mit der Frage beschäftigen, welches mein wahres Potenzial, welches mein Ziel und welche meine Träume in diesem Leben sind und darf beginnen, sie täglich in die Tat umzusetzen und so den Glauben an mich selbst täglich wachsen zu lassen.
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat meine Freunde und Familie zu akzeptieren.”
    Umkehr nach innen: Ich darf meine Freunde und Familie akzeptieren, darf die Themen und Konflikte, die ich mit ihnen habe, liebevoll betrachten, die Unbewusstheit darin überwinden, die dadurch generierten Emotionen fühlen und meine eigenen Konflikte mit Freunden und Familie schrittweise mehr und mehr lösen.” 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat mir zu vertrauen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf mir selbst vertrauen. Ich darf erkennen, welche Stimmen des Misstrauens in meinem unbewussten Gedankenfluss sprechen, darf ihnen bewusst zuhören und sie durch die Bewusstheit schrittweise in Vertrauen zu mir selbst verwandeln. 
  • Erwartung nach außen: ”Mein Partner hat an mich zu denken und hat dies in bestimmten Momenten (Geburtstage, Jahrestage) zu beweisen.”
    Umkehr nach innen: Ich darf häufig an mich selbst denken, darf mich immer wieder daran erinnern, dass ich selbst der wichtigste Mensch in meinem Leben bin und darf diese Liebe zu mir selbst in bestimmten Momenten auch feiern und zelebrieren.

Dies ist das Ergebnis der Verwandlung von Unbewusstheit in Bewusstheit.
Dies sind die Feststellungen desjenigen Teils unseres Bewusstseins, den ich den inneren Buddha oder den Beobachter in uns nenne und den wir in unserer täglichen Meditationspraxis systematisch trainieren und stärken. Wie wir sehen, bleibt von den unbewussten Erwartungen der ersten Liste nichts übrig. Keine jener Erwartungen war richtig, wahr oder hilfreich. Die erste Liste war ohne Ausnahme eine Lügenliste. Jede dieser Erwartungen an deinen Partner war in Wahrheit eine liebevolle Einladung des Lebens an dich, die Mangelzustände zu erkennen, die dein unbewusstes Denken in dir selbst erschafft. 

Stattdessen haben wir jetzt eine neue Liste von hochinteressanten Tatsachen über uns selbst und wissen mit ihrer Hilfe sofort sehr genau, worum es geht und was wir tun können. Dies alles haben wir unserem Partner oder unserem Alleinsein zu verdanken, genau so wie er/sie/es ist und nicht anders. Dein Partner, deine Partnerschaft oder dein Alleinsein sind – genauso wie sie sind und nicht anders – ein unschätzbar wertvoller und perfekter Spiegel, der nie fehl gehen kann, der dir nichts falsches über dich zeigen kann. 

Es gibt keinen Spiegel wie diesen. Sei dankbar, schau hinein und entdecke die Selbstliebe, dann wird der Spiegel dir sehr bald eine schöne und wohltuende Antwort geben und sie wird immer lauten: ”So liebst du dich selbst.”

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Erwartungen sind der Tod des Glücks

V - Erwartungen DE 11-19

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„LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN“

Die Verrücktheit des unbewussten Gedankenflusses – des Denkers in uns – ist nirgendwo so eindeutig zu erkennen wie in den vollständig realitätsfremden Erwartungen an unsere Partner. Der Denker in uns ist davon überzeugt, dass unser Lebenspartner u.a. folgendes zu leisten hat:

  • er muss mich verstehen
  • er hat Zeit für mich zu haben
  • er darf nur mich lieben
  • er hat mich zu trösten
  • er hat mir Zärtlichkeit zu geben
  • er hat mir Geschenke zu machen
  • er muss mich sexuell befriedigen
  • er muss meine unangenehmen Eigenschaften tolerieren
  • er muss mich attraktiv finden
  • er muss sich für die Dinge interessieren, die mich interessieren
  • er hat alle sonstigen Freundschaften oder Interessen der Beziehung zu mir unterzuordnen
  • er muss mir Mut machen
  • er hat mich zu unterstützen
  • er hat an mich zu glauben
  • er hat meine Freunde und Familie zu akzeptieren
  • er hat mir zu vertrauen
  • er hat an mich zu denken und hat dies in bestimmten Momenten (Geburtstage, Jahrestage) zu beweisen.

Diese Liste ist keineswegs vollständig und stellt nur einen Auszug dar. 

Der Denker ist außerdem davon überzeugt, dass es diesen Supermann oder diese Superfrau, der/die alle diese Erwartungen erfüllt, tatsächlich geben muss und dass er ihn oder sie zu finden hat. Sollte ich ihn oder sie nicht finden, so bin ich weiterhin nicht vollständig. Habe ich ihn oder sie aber gefunden, so entsteht fast immer der Anspruch, dass diese Beziehung möglichst ewig hält. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist dies ein Scheitern. Die Beziehung ist in jedem Fall exklusiv, keine andere Person hat darin Platz. Andere Männer oder Frauen sind eine potentielle Gefahr, gegen die ich mich zu schützen habe, indem ich jede Neigung zu einem anderen Menschen in mir unterdrücke. Es besteht auch die Gefahr, dass mein Partner einen anderen Menschen attraktiv findet. Ich muss meinen Partner daher weiterhin glücklich machen, ihn aber auch kontrollieren und möglichst immer wissen, wo er ist und was er macht. 

Diese vollständig von Angst bestimmte Wahnwelt hält der unbewusste Denker in uns für eine normale Art zu lieben. Kein Wunder, dass all dies praktisch nie gelingt.

Was gelingt, ist nur der Deal, die vertragliche Vereinbarung auf der Grundlage der Aufforderung: Mach mich glücklich. Keiner macht den anderen glücklich in einer solchen angstbesetzten Beziehung aber der Deal hält und wir sind zumindest nicht einsam. Oder besser: wir sind oft sehr einsam in einer solchen Beziehung aber es besteht weiterhin die Hoffnung oder die Illusion, es nicht zu sein. Illusion ist das Schlüsselwort. Eine solche Beziehung beruht auf Illusion und Selbsttäuschung. Die Selbsttäuschung aber bietet eine wunderbare Chance, denn sie führt notwendig in die Ent-Täuschung, in die Krise und somit in den Leidensdruck, der erforderlich ist, um uns zu fragen: Was geschieht hier? Warum ist diese Art der ”Liebe” immer mit Leiden verbunden? Wie kann Liebe ohne Leiden möglich werden?

Die oben genannten Erwartungen sind Teil deines unbewussten Gedankenstroms, sie sind ein Produkt des immer wieder genannten ”Denkers” in uns. Es ist völlig unrealistisch zu glauben, du könntest diesen unbewussten Gedankenstrom schnell verändern oder gar beenden. Der Automatismus ist viel zu stark, er besteht seit deiner Geburt praktisch pausenlos. Deshalb ist es ebenso unrealistisch, die oben genannten Erwartungen an unsere Partner schnell durch eine entsprechende Entscheidung zu verändern oder zu beseitigen. Der unbewusste Gedankenstrom wird auch mit einer konsequenten Meditationspraxis (zunächst) bleiben. Die Erwartungen werden (zunächst) bleiben. Eines aber ist sofort möglich: du kannst dir den unbewussten Gedankenstrom ansehen, kannst ihm zuhören, du kannst den anderen Teil deines Bewusstseins, den Beobachter (oder Zeugen oder inneren Buddha) möglichst oft aktivieren und nutzen. Damit wird der unbewusste Gedankenstrom bewusst beobachtet. Wo das Licht der Beobachtung hinfällt, verschwindet die Dunkelheit der Unbewusstheit. Wir müssen den unbewussten Gedankenstrom nicht sofort verändern oder beseitigen, es reicht, ihn zu beobachten. Die Beobachtung leitet bereits die Verwandlung der Unbewusstheit in Richtung Bewusstheit ein. Konkret bedeutet dies, dass dir selbst mehr und mehr auffällt, welche Erwartungen du in welchen Situationen in deinem Kopf an deinen Partner richtest. Dies ist bereits ein fantastischer Schritt in eine neue Qualität des Denkens. Nach meiner Erfahrung ist hierfür allerdings ein regelmäßiges Training in der Beobachtung der eigenen Gedanken unverzichtbar und wie du bereits weißt, meine ich damit eine tägliche, formelle Meditationspraxis. Vielleicht möchtest du dieses meditative Training der Bewusstmachung des unkontrollierten Gedankenstroms unterstützen, indem du dir im Laufe des Tages immer wieder einzelne Gedanken aufschreibst, welche oft und wiederholt auftreten und demnach die wichtigsten Erwartungen darstellen, die du unbewusst erschaffst und die dem Glück in deiner Partnerschaft mehr im Wege stehen als irgend ein unerwünschtes Verhalten deines Partners es je könnte.

Egal ob du in diesem Moment in einer Partnerschaft bist oder nicht, egal ob du dich einsam, unglücklich, unzufrieden oder auch glücklich und zufrieden fühlst – deine jetzige Situation, deine Partnerschaft oder dein Alleinsein ist in jedem Fall eine wunderbare Einladung des Lebens an dich, dir die unbewussten Gedanken bewusst zu machen, die ”es in dir denkt”. Diese unbewussten Gedanken allein erschaffen dein Leiden. Du leidest nicht wegen deines Partners, wegen deiner eigenen Unzulänglichkeit, wegen der Vergangenheit, wegen deiner Eltern, wegen der bösen Welt um dich herum oder wegen irgendetwas anderem – du leidest nur und ausschließlich an deinem unbewussten Denken. 

Wir erschaffen unsere Realität mit vier Instrumenten: Unseren Gedanken, Worten, Handlungen und Emotionen.
Die Worte sind ausgesprochene Gedanken.
Die Emotionen entstehen auf der Basis unserer Gedanken.
Unsere Handlungen sind das Resultat unserer Gedanken und der daraus folgenden Emotionen.
Gedanken sind also absolut zentral für alles, was sich in uns und um uns herum manifestiert. Nichts fällt grundlos vom Himmel. Alles wird erschaffen und dein Leben wird von dir erschaffen. 

Dein Leben wird von dir mit deinen Gedanken erschaffen. Wenn du an deiner Partnerschaft oder an deiner Einsamkeit leidest, dann leidest du an den Gedanken, mit denen du diese Partnerschaft oder diese Einsamkeit täglich und in jedem Moment erschaffst und aufrecht erhältst. Mach dir diese Gedanken bewusst und alles wird sich ändern. Dies ist kein Versprechen und keine Meinung von mir, es ist die gelebte Erfahrung aller Menschen, die ihr Leiden mit Hilfe eines Geistestrainings oder einer spirituellen Praxis wie der Meditation transformieren konnten. Es ist die gelebte Erfahrung ziemlich vieler Menschen und diese Praxis existiert seit Jahrtausenden. Probiere es aus. Beginne, regelmäßig zu meditieren und lerne, deine unbewussten Gedanken zu beobachten. Dann und nur dann kannst du erleben, ob sich etwas in dir und in deiner Partnerschaft zum Besseren verändert. Glaube mir nichts. Glaube auch niemand anderem. Glaube ist Illusion, Täuschung und wird wieder nur in die Enttäuschung führen. Probiere es aus und mach deine eigene Erfahrung. Das ist das einzige, was zählt.

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Mach mich glücklich!

U-glücklich 11-19

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Der unbewusste Gedankenstrom erschafft eine permanente Illusion des Mangels in uns. Der Denker scheint unaufhörlich zu schreien: ”Mehr. Mehr. Es ist nicht genug!” Nichts, was wir außerhalb von uns selbst suchen und vorübergehend finden, reicht jemals aus, um die Leere zu füllen, die wir in uns fühlen. 

Diese Leere ist völlig verrückt und steht fast immer in eklatantem und offensichtlichem Widerspruch zur sichtbaren Realität. Wir sitzen in unglaublichem Wohlstand und fühlen uns nicht ausreichend reich. Wir sind umgeben von Milliarden Menschen und fühlen uns einsam. Wir haben Zugang zu allen erdenklichen Informationen, Unterhaltungen und Bildungsmöglichkeiten und langweilen uns. Wir leben in unglaublicher Sicherheit und halten den Weltuntergang für nah.

Der Denker erschafft dieses verrückte Leiden durch trennendes Denken. Unser Bewusstsein kann die Welt nur in Polaritäten wahrnehmen, es erschafft einen ständigen Dualismus aller Phänomene und wir sind uns dabei leider meistens nicht der Tatsache bewusst, dass dies nur die Wahrnehmung unseres Bewusstseins ist und nicht die Realität, die eine Realität der Einheit ist – ohne Pole und ohne Dualismus.  Der unbewusste Gedankenstrom wiederholt, vertieft und verewigt diese trennende Wahrnehmung jeden Tag und jede Minute und macht sie zur scheinbaren und überall vorhandenen Tatsache: alles wird Unterschied, Trennung, Isolierung und Vereinzelung, obwohl dies nichts mit der Realität zu tun hat, die nichts anderes kennt als Verbindung.

So ist der sichtbare Wohlstand um uns herum nur der eine Pol der Wahrnehmung, der andere Pol ist zum Beispiel die Sorge, diesen Wohlstand wieder zu verlieren oder die Idee, ihn nicht wirklich zu verdienen oder der Neid gegenüber denjenigen, die noch mehr haben oder die Frage, was all dieser Wohlstand nutzen soll, wo doch so viele andere Probleme bestehen – oder eine Mischung von allen diesen Gedanken und vielen anderen mehr. Wir haben also auf der einen Seite die Realität einer schönen Wohnung, bester Nahrung und guter Kleidung und auf der anderen Seite die illusionären Sorgen, Probleme und Visionen des Denkers. Die Realität der Wohnung, Nahrung und Kleidung kann nur mit den Sinnen gefühlt und erlebt werden – die verrückten und irrealen Sorgen, Probleme und Visionen aber laufen einfach unbewusst in unserem Gehirn ab und zwar ständig und unaufhörlich, wenn wir ihnen nichts Gesundes entgegen setzen, wie zum Beispiel – und am besten – eine regelmäßige und kontinuierliche Meditationspraxis.

Diese krankhafte Illusion der Trennung und Vereinzelung durch unbewusstes Denken aber bleibt nicht allein in unserem Verstand, sie manifestiert sich in unseren Handlungen und in unseren Emotionen, d.h. in unseren Körpern. Das bedeutet, dass die Gedanken des Mangels Emotionen des Mangels erschaffen: Angst, Einsamkeit, Traurigkeit, Wut und Neid zum Beispiel. 

Auf dieser tiefen Körperebene treffen diese unnatürlichen Emotionen des Mangels mit einer natürlichen energetischen Unvollkommenheit den Menschen zusammen: mit der geschlechtlichen Einpoligkeit, mit der Tatsache, dass wir als Frau oder als Mann inkarniert sind und dass wir tief in uns die Vollständigkeit, die Einheit, die Aufhebung der geschlechtlichen Trennung anstreben und ersehnen. In der extremen Körpererfahrung des Orgasmus können wir diese Einheit, diese Aufhebung der Trennung für einen Moment berühren aber dieser Moment ist kurz, die Einheit und Aufhebung der Trennung ist nicht von Dauer.

Wir haben es also mit einem doppelten Mangelzustand zu tun, der zum einen unnatürlich und verrückt ist (das Produkt des unbewussten Gedankenstroms) und zum anderen natürlich und unvermeidbar (der Wunsch, die geschlechtliche Trennung zu überwinden). 

Wenn wir also mit einem unbewussten Geist immer und überall außerhalb von uns verzweifelt nach der Fülle suchen, die den inneren Mangel des Denkers endlich beseitigen soll, so tun wir dies in unseren Liebesbeziehungen mit besonderem Nachdruck, mit besonderer Verzweiflung, denn es gilt, einen doppelten Mangel zu beheben. 

So sucht der Denker in uns mit seinem unaufhörlichen unbewussten Gedankenstrom und seinem Produkt, dem Ego, dem falschen gedanklichen Selbstbild, nicht wirklich einen Partner, einen Menschen, einen Begleiter auf unserem Lebensweg – das Ego sucht ein Objekt, das diesen doppelten inneren Mangelzustand beheben soll. Und wenn es dieses Objekt findet, dann vereinbart es mit ihm einen Deal, ein Geschäft, eine vertragliche Regelung und die gründet beiderseits auf der Forderung: Mach mich glücklich! 

Nach dem Verständnis deines unbewussten Denkens hat dein Partner diese Aufgabe: er oder sie hat dich glücklich zu machen. Und du hast dieselbe Aufgabe. Diese Handelsbeziehung gründet auf beiderseitigem Mangel, Unbewusstheit und Verrücktheit und kann nicht gelingen. Sie hat nichts mit Liebe zu tun. 

Liebe kann beginnen, wo die Objektbeziehung endet. Liebe kann sich entfalten, wenn ich von meinem Partner nichts verlange, keinen Mangel spüre und deshalb auch keine ”Erfüllung” bei ihm oder ihr suche. Liebe setzt Selbstliebe notwendig voraus. Liebe wächst parallel zur Selbstliebe – je mehr du dich selbst lieben lernst, desto mehr kannst du lieben und geliebt werden. Die Unbewusstheit, der Denker in dir steht der Liebe im Weg. Das bedeutet, dass Bewusstheit der Liebe den Weg bahnt, die Türen öffnet, die scheinbaren Hindernisse beseitigt, weil du die Mangelillusionen durchschaust und schrittweise ablegst. 

Erst wenn du niemanden mehr brauchst kann der Partner deines Lebens zu dir kommen und bei dir bleiben. Er oder sie hat dann keine Funktion, keine Aufgabe, keinen Zweck in deinem Leben. Er oder sie ist dann einfach da und bei dir und ihr könnt das Leben gemeinsam genießen und feiern. Eine regelmäßige, kontinuierliche, tägliche  Meditationspraxis hat also viel mehr mit dem Glück in deiner Partnerschaft oder deiner Einsamkeit zu tun, als du wahrscheinlich bisher glaubtest. Die Meditation ist das Training der Bewusstheit. Bewusstheit beseitigt die Mangelillusion und öffnet den Blick für das Schöne und Wunderbare in dir und um dich herum. Bewusstheit bzw. Meditation macht dich sehend. Du liebst, was du bist und was um dich ist. Du liebst und lebst und brauchst nichts und niemanden (und zwar wahrhaftig und nicht nur als trotzige Behauptung deines verletzten inneren Kindes). Das strahlst du nun aus und jede/r sieht es dir an. Du liebst dich und dieses Leben. Das ist das Einzige, was einen Menschen wirklich ”attraktiv” macht. Attraktion heißt Anziehung. Du ziehst jetzt das an, was du ausstrahlst: Selbstliebe, Genuss und Lebensfreude. Das will jede/r. Dein Traumpartner kann jetzt nicht nur kommen und bleiben, er muss sich nun manifestieren – weil du ihn nicht mehr brauchst.

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Nichts ist je in der Vergangenheit geschehen

T - nichts in der Vergangenheit 10-19

Nichts ist je in der Vergangenheit geschehen. Alles, was geschehen ist, ist ausschließlich immer im Jetzt geschehen. Ohne Ausnahme.

Und nichts wird je in der Zukunft geschehen. Das ist unmöglich. Alles, was je geschehen wird, kann immer nur im Jetzt geschehen. Ohne Ausnahme.

Es gibt keine Vergangenheit. Es gibt nur ein ewiges Jetzt. Ein ewiges Jetzt aber kann unser Verstand nicht denken. Unser Bewusstsein kann das ewige Jetzt nicht erfassen, weil unser Bewusstsein polar ist. Es braucht zwei Pole, um etwas erfassen zu können.

Zeit entsteht in unserem Bewusstsein beim Versuch unseres Verstandes, die Prozesshaftigkeit alles Seins wahrzunehmen. Alles ist ständige Bewegung und Veränderung.  Würde unser Bewusstsein versuchen, ständige Bewegung und Veränderung zu erfassen, würde es überfordert kollabieren. Es braucht Fixpunkte, fiktive Haltestellen, an denen es die Pole erkennen kann, die es braucht, um eine Welt in unserem Geist zu konstruieren. Diese Pole gibt es nicht – aber der Verstand kommt ohne sie nicht aus.

So konstruiert der Verstand eine Vergangenheit als dem einen Pol und eine Zukunft als dem anderen. Beide existieren nicht aber der Verstand braucht sie, um die Realität abzubilden. Er bildet sie falsch ab. Die Realität des Verstandes ist eine falsche Realität.

Es gibt einen Zugang zur wahren Realität und er entsteht über den Beobachter, den Zeugen, den inneren Buddha in der achtsamen meditativen Beobachtung des eigenen Geistes.

Der  Beobachter in uns kann über den Körper, über die Sinne und über das Fühlen einen Zugang zur wahren zeitlosen Realität des ewigen Jetzt bekommen. Dieser Zugang ist selbstverständlich kein Denken, sondern zunächst ein Fühlen und dann ein reines Sein, ein reines Bewusst-Sein, das mit dem Atem im ewigen Jetzt pulsiert.

Ist dies alles für uns praktisch relevant oder ist es nichts weiter als ein nettes philosophisches Gedankenspiel?

Der Denker in uns konstruiert eine falsche Realität und sein Hauptinstrument für diese Konstruktion ist die Illusion einer Vergangenheit sowie die Annahme, diese Vergangenheit sei die Grundlage für alles, was jetzt ist. Solange wir unter dem Einfluss dieser Illusion leben, ist keine Befreiung möglich. Die Frage der Abhängigkeit oder Unabhängigkeit von der Illusion der Zeit und der Vergangenheit ist entscheidend für unsere innere und äußere Freiheit.

Dein Verstand behauptet, die Vergangenheit sei fundamental für das Verständnis und für das Erleben des Jetzt. Die erlebten Erfahrungen, so ist er überzeugt, zeigten wahrheitsgemäß, was du kannst und nicht kannst, was dir gut tut nicht was nicht und was zu vermeiden ist, weil es in der Vergangenheit zu Leiden geführt hat. So entsteht in deinem Kopf eine Art Liste, auf der du notiert hast, was du kannst und nicht kannst, was du magst und nicht magst, was gefährlich und ungefährlich ist und so weiter. Diese Liste begrenzt deine Möglichkeiten, deine Talente und deine Chancen auf ein Minimum. Sie reduziert dein Potential auf wenige Prozent. Diese Liste, diese imaginäre Vergangenheit, verstellt dir den Weg ins Jetzt und ins Glück.

Da alles, was je geschehen ist, im Jetzt geschehen ist und da alles weitere im Jetzt geschehen wird, ist die Vergangenheit nichts als eine Idee in deinem Kopf.

Wenn du in diesem Moment über den Körper und über die Sinne Kontakt zum Jetzt aufnimmst und den Verstand schrittweise immer mehr beruhigst, bis du zu einer gewissen Stille des Geistes kommst, zu einer relativen Stille des Verstandes, dann und erst dann kommst du in Kontakt mit deinem wahren Selbst, deiner wahren Natur und deiner wahren Größe, die praktisch unbegrenzt ist. Diese wahre Größe hat nichts mit der Vergangenheit zu tun. 

Das ist als ob ein Alkoholiker, der schon immer Alkoholiker war und nichts anderes als eine Existenz als Alkoholiker kennt, aus seiner Vergangenheit auf die wahren Möglichkeiten schließen wollte, die er hat und die das Leben ihm bietet. Er kennt nur diese sehr begrenzte Realität von Sucht und Krankheit. Da er dies für seine Vergangenheit hält, ist er sicher, dass es in der Zukunft nichts anderes geben kann. Seine wahre Natur und sein wahres Potential aber besteht in einem anderen Geisteszustand, in einem ungetrübten und nicht-vergifteten Geist und Körper. Dies aber kann es nach seiner Ansicht nicht geben, da er es nie kennengelernt hat. Er ist gefangen in der verrückten Illusion einer Vergangenheit, die nichts mit seiner wahren Natur zu tun hat. Wenn er ohne Alkohol zu leben beginnt, was nur im Jetzt möglich ist, erlebt er – im Jetzt – eine gänzlich neue Realität und entdeckt in sich und in diesem Leben ungeahnte Möglichkeiten. Diese ungeahnten Möglichkeiten haben – erstens – nichts mit seiner Vergangenheit zu tun und sind – zweitens  – nur erschließbar, wenn er sich möglichst gründlich von seiner Vergangenheit frei macht und zwar vor allem von der Annahme, es könnte keine Zukunft ohne Alkohol geben, weil es keine Vergangenheit ohne Alkohol gab. 

Wir sind alle dieser Alkoholiker. Unsere Sucht ist das unbewusste Denken, wir werden kontrolliert von einem unbewussten Geist und seinem unkontrollierbaren Gedankenfluss. Unser Geist ist vergiftet und er war gestern vergiftet, deshalb – so nehmen wir an – muss er morgen weiter vergiftet bleiben. Dies aber ist falsch und hat nichts mit der einzig jemals möglichen Realität zu tun: dem Jetzt.  

Die Tatsache, dass dir Pesto gestern nicht geschmeckt hat, sagt nichts darüber aus, ob es dir heute schmeckt. Aber du probierst es gar nicht erst. Pesto ist auf der Liste als ”nicht wohlschmeckend” notiert. Du verzichtest auf jeden weiteren Versuch, die Liste hat die Macht, die Vergangenheit kontrolliert dich. Deine Möglichkeiten, eine neue Pesto-Realität zu erleben, bzw. die Pesto Realität deines Jetzt zu erleben, sind auf null reduziert.

Und so behandelst du jeden Aspekt deines Lebens. Pesto ist überall für dich. Sehr wenig Neues kann zu dir dringen. Der Partner, den du dir wünschst, kann nicht kommen, er ist bereits auf der Liste als ”unmöglich” vermerkt. Die Arbeit, die du dir wünschst, kann nicht kommen. Das Glück, das du dir wünschst, kann nicht kommen, denn alles ist in deinem Kopf bereits entschieden – aufgrund einer Illusion, aufgrund einer Vergangenheit, die es nie gab, weil du immer nur ein Jetzt erlebt hast. Du nimmst dir die Möglichkeit, jedes Jetzt, jeden Moment neu zu erleben und dich überraschen zu lassen. Du könntest die Tatsache, dass dir Pesto bisher nicht geschmeckt hat, als Erinnerung in dir bewahren und gleichzeitig dieser Erinnerung wenig Bedeutung beimessen, da du weisst, dass sie sich auf eine illusionäre Vergangenheit bezieht. Damit wärest du offen für die neuen Möglichkeiten der Realität des Jetzt und du könntest Pesto ohne Vorurteil erneut probieren und dich überraschen lassen. Mit dieser Haltung kann alles zu dir kommen. Deine Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Dies ist der entscheidende Unterschied in der Haltung gegenüber dem Leben und es ist konkret ein Unterschied zwischen Denken und Fühlen. Dein Denken, der Denker in dir und deine – weitgehend unbewussten – Gedanken verbauen dir den Weg ins Jetzt und ins Glück. Dein Körper aber, deine Sinne und insbesondere das Spüren des eigenen Atems in der Meditation und außerhalb öffnen dir sofort und mit Leichtigkeit die Türen ins Jetzt und ins Glück. Der Rest ist Übung und Gewohnheit.

ONLINE-MEDITATIONSKURS: MACH FRIEDEN MIT DEINER VERGANGENHEIT

LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN

Version 2

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Warum entsteht so viel Leiden in Liebesbeziehungen? Sollte nicht die Liebe der Bereich unseres Lebens sein, in dem wir glücklich lieben und geliebt werden? Warum ist dies oft so schwierig und wie kann uns die Meditationspraxis helfen?

Ist es realistisch für DICH, sehr bald in einer erwachten Beziehung zu dir selbst und zu deinem Partner zu leben? Was ist eine „erwachte Beziehung“ und wie können wir eine solche schaffen?

Vor der Beziehung zum anderen kommt die Beziehung zu dir selbst. Wie steht es mit deiner Selbstliebe? Was erwartest du vom anderen? Soll er dich glücklich machen? Kann er das? Scheitern wir möglicherweise immer wieder an unseren Erwartungen?

Mit diesen und anderen Fragen zum Thema „Liebe ohne Leiden“ werden wir uns in den 90 Minuten dieses Gratis-Webinars beschäftigen. Im Einzelnen werden wir:

– die Frage behandeln, wie „Liebe ohne Leiden“ ab sofort für dich möglich und dann Schritt für Schritt täglich entwickelt und gefestigt werden kann;

– uns in geführten Meditationen liebevoll den gedanklichen und emotionalen Blockaden zuwenden, die in uns einer „Liebe ohne Leiden“ noch im Wege stehen.

– Erfahrungen austauschen und Fragen beantworten.

„Liebe ohne Leiden“ ist heute hier möglich – auch wenn dein Verstand dies nicht glaubt. Die TALO®-Meditationspraxis kann dir entscheidend helfen, dich auf einen neuen Weg zu begeben: einen Weg der meditativen Selbstliebe, der eine Liebesbeziehung ohne Leiden dann automatisch zur Folge haben wird.

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Webinar: „MACH FRIEDEN MIT DEINER VERGANGENHEIT“ – Dienstag 15.10.2019 – 20-21.30 Uhr

Webinar: „MACH FRIEDEN MIT DEINER VERGANGENHEIT“ – Dienstag 15.10.2019 – 20-21.30 Uhr

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Wir alle haben zwei Vergangenheiten in uns: Eine ist rein gedanklich und besteht aus Erinnerungen. Sie ist wenig relevant, weil sie eben vergangen ist – und doch nimmt sie einen viel zu großen Raum in unseren Gedanken und in unserem Leben ein.

Andererseits sind in uns emotionale Erfahrungen gespeichert, die unser Leben hier und heute sehr stark beeinflussen. Diese zweite Form der Vergangenheit ist keineswegs vergangen – aber wir wollen mit ihr meistens nichts zu tun haben, weil sie mit unangenehmen Erfahrungen verbunden ist, von denen wir glauben, wir hätten sie längst „losgelassen“. Aber wir können nichts loslassen – wir können nur annehmen. Die gute Nachricht ist: Dies ist möglich! Du kannst mit dieser Vergangenheit in Kontakt treten, du kannst sie annehmen und du kannst sie sogar heute in dir verändern.

Kannst du heute ja sagen zu allen deinen Ex-Partnern, zu allen deinen Entscheidungen, zu deinen Fehlern und zu allem, was deinen Weg bis heute ausgemacht hat? Kannst du einen Sinn in allem erkennen, was in deinem Leben geschehen ist?

Ohne deine gedankliche Vergangenheit kannst du heute hier sofort frei und glücklich sein. Deine gedankliche Vergangenheit bestimmt dich viel zu viel und hat doch keine praktische Relevanz mehr für dich. Deine emotionale Vergangenheit hingegen willst du nicht noch einmal durchfühlen, obwohl sie dich jeden Tag beeinflusst und der Schlüssel zu deinem Glück sein kann.

In den 90 Minuten dieses Gratis-Webinars werden wir uns

– durch Meditation von unserer gedanklichen Vergangenheit frei machen;

– mit jener zweiten (nicht vergangenen) Vergangenheit, mit unseren emotionalen Erfahrungen beschäftigen und eine geführte Meditation dazu machen, in der wir diese Erfahrungen annehmen, Frieden mit ihnen schließen und so frei werden für unser Leben heute und für unseren weiteren Weg in diesem wunderbaren Leben.

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