Erwartungen sind der Tod des Glücks

V - Erwartungen DE 11-19

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„LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN“

Die Verrücktheit des unbewussten Gedankenflusses – des Denkers in uns – ist nirgendwo so eindeutig zu erkennen wie in den vollständig realitätsfremden Erwartungen an unsere Partner. Der Denker in uns ist davon überzeugt, dass unser Lebenspartner u.a. folgendes zu leisten hat:

  • er muss mich verstehen
  • er hat Zeit für mich zu haben
  • er darf nur mich lieben
  • er hat mich zu trösten
  • er hat mir Zärtlichkeit zu geben
  • er hat mir Geschenke zu machen
  • er muss mich sexuell befriedigen
  • er muss meine unangenehmen Eigenschaften tolerieren
  • er muss mich attraktiv finden
  • er muss sich für die Dinge interessieren, die mich interessieren
  • er hat alle sonstigen Freundschaften oder Interessen der Beziehung zu mir unterzuordnen
  • er muss mir Mut machen
  • er hat mich zu unterstützen
  • er hat an mich zu glauben
  • er hat meine Freunde und Familie zu akzeptieren
  • er hat mir zu vertrauen
  • er hat an mich zu denken und hat dies in bestimmten Momenten (Geburtstage, Jahrestage) zu beweisen.

Diese Liste ist keineswegs vollständig und stellt nur einen Auszug dar. 

Der Denker ist außerdem davon überzeugt, dass es diesen Supermann oder diese Superfrau, der/die alle diese Erwartungen erfüllt, tatsächlich geben muss und dass er ihn oder sie zu finden hat. Sollte ich ihn oder sie nicht finden, so bin ich weiterhin nicht vollständig. Habe ich ihn oder sie aber gefunden, so entsteht fast immer der Anspruch, dass diese Beziehung möglichst ewig hält. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist dies ein Scheitern. Die Beziehung ist in jedem Fall exklusiv, keine andere Person hat darin Platz. Andere Männer oder Frauen sind eine potentielle Gefahr, gegen die ich mich zu schützen habe, indem ich jede Neigung zu einem anderen Menschen in mir unterdrücke. Es besteht auch die Gefahr, dass mein Partner einen anderen Menschen attraktiv findet. Ich muss meinen Partner daher weiterhin glücklich machen, ihn aber auch kontrollieren und möglichst immer wissen, wo er ist und was er macht. 

Diese vollständig von Angst bestimmte Wahnwelt hält der unbewusste Denker in uns für eine normale Art zu lieben. Kein Wunder, dass all dies praktisch nie gelingt.

Was gelingt, ist nur der Deal, die vertragliche Vereinbarung auf der Grundlage der Aufforderung: Mach mich glücklich. Keiner macht den anderen glücklich in einer solchen angstbesetzten Beziehung aber der Deal hält und wir sind zumindest nicht einsam. Oder besser: wir sind oft sehr einsam in einer solchen Beziehung aber es besteht weiterhin die Hoffnung oder die Illusion, es nicht zu sein. Illusion ist das Schlüsselwort. Eine solche Beziehung beruht auf Illusion und Selbsttäuschung. Die Selbsttäuschung aber bietet eine wunderbare Chance, denn sie führt notwendig in die Ent-Täuschung, in die Krise und somit in den Leidensdruck, der erforderlich ist, um uns zu fragen: Was geschieht hier? Warum ist diese Art der ”Liebe” immer mit Leiden verbunden? Wie kann Liebe ohne Leiden möglich werden?

Die oben genannten Erwartungen sind Teil deines unbewussten Gedankenstroms, sie sind ein Produkt des immer wieder genannten ”Denkers” in uns. Es ist völlig unrealistisch zu glauben, du könntest diesen unbewussten Gedankenstrom schnell verändern oder gar beenden. Der Automatismus ist viel zu stark, er besteht seit deiner Geburt praktisch pausenlos. Deshalb ist es ebenso unrealistisch, die oben genannten Erwartungen an unsere Partner schnell durch eine entsprechende Entscheidung zu verändern oder zu beseitigen. Der unbewusste Gedankenstrom wird auch mit einer konsequenten Meditationspraxis (zunächst) bleiben. Die Erwartungen werden (zunächst) bleiben. Eines aber ist sofort möglich: du kannst dir den unbewussten Gedankenstrom ansehen, kannst ihm zuhören, du kannst den anderen Teil deines Bewusstseins, den Beobachter (oder Zeugen oder inneren Buddha) möglichst oft aktivieren und nutzen. Damit wird der unbewusste Gedankenstrom bewusst beobachtet. Wo das Licht der Beobachtung hinfällt, verschwindet die Dunkelheit der Unbewusstheit. Wir müssen den unbewussten Gedankenstrom nicht sofort verändern oder beseitigen, es reicht, ihn zu beobachten. Die Beobachtung leitet bereits die Verwandlung der Unbewusstheit in Richtung Bewusstheit ein. Konkret bedeutet dies, dass dir selbst mehr und mehr auffällt, welche Erwartungen du in welchen Situationen in deinem Kopf an deinen Partner richtest. Dies ist bereits ein fantastischer Schritt in eine neue Qualität des Denkens. Nach meiner Erfahrung ist hierfür allerdings ein regelmäßiges Training in der Beobachtung der eigenen Gedanken unverzichtbar und wie du bereits weißt, meine ich damit eine tägliche, formelle Meditationspraxis. Vielleicht möchtest du dieses meditative Training der Bewusstmachung des unkontrollierten Gedankenstroms unterstützen, indem du dir im Laufe des Tages immer wieder einzelne Gedanken aufschreibst, welche oft und wiederholt auftreten und demnach die wichtigsten Erwartungen darstellen, die du unbewusst erschaffst und die dem Glück in deiner Partnerschaft mehr im Wege stehen als irgend ein unerwünschtes Verhalten deines Partners es je könnte.

Egal ob du in diesem Moment in einer Partnerschaft bist oder nicht, egal ob du dich einsam, unglücklich, unzufrieden oder auch glücklich und zufrieden fühlst – deine jetzige Situation, deine Partnerschaft oder dein Alleinsein ist in jedem Fall eine wunderbare Einladung des Lebens an dich, dir die unbewussten Gedanken bewusst zu machen, die ”es in dir denkt”. Diese unbewussten Gedanken allein erschaffen dein Leiden. Du leidest nicht wegen deines Partners, wegen deiner eigenen Unzulänglichkeit, wegen der Vergangenheit, wegen deiner Eltern, wegen der bösen Welt um dich herum oder wegen irgendetwas anderem – du leidest nur und ausschließlich an deinem unbewussten Denken. 

Wir erschaffen unsere Realität mit vier Instrumenten: Unseren Gedanken, Worten, Handlungen und Emotionen.
Die Worte sind ausgesprochene Gedanken.
Die Emotionen entstehen auf der Basis unserer Gedanken.
Unsere Handlungen sind das Resultat unserer Gedanken und der daraus folgenden Emotionen.
Gedanken sind also absolut zentral für alles, was sich in uns und um uns herum manifestiert. Nichts fällt grundlos vom Himmel. Alles wird erschaffen und dein Leben wird von dir erschaffen. 

Dein Leben wird von dir mit deinen Gedanken erschaffen. Wenn du an deiner Partnerschaft oder an deiner Einsamkeit leidest, dann leidest du an den Gedanken, mit denen du diese Partnerschaft oder diese Einsamkeit täglich und in jedem Moment erschaffst und aufrecht erhältst. Mach dir diese Gedanken bewusst und alles wird sich ändern. Dies ist kein Versprechen und keine Meinung von mir, es ist die gelebte Erfahrung aller Menschen, die ihr Leiden mit Hilfe eines Geistestrainings oder einer spirituellen Praxis wie der Meditation transformieren konnten. Es ist die gelebte Erfahrung ziemlich vieler Menschen und diese Praxis existiert seit Jahrtausenden. Probiere es aus. Beginne, regelmäßig zu meditieren und lerne, deine unbewussten Gedanken zu beobachten. Dann und nur dann kannst du erleben, ob sich etwas in dir und in deiner Partnerschaft zum Besseren verändert. Glaube mir nichts. Glaube auch niemand anderem. Glaube ist Illusion, Täuschung und wird wieder nur in die Enttäuschung führen. Probiere es aus und mach deine eigene Erfahrung. Das ist das einzige, was zählt.

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„LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN“

LIEBE OHNE LEIDEN – ERWACHTE BEZIEHUNGEN

Version 2

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Warum entsteht so viel Leiden in Liebesbeziehungen? Sollte nicht die Liebe der Bereich unseres Lebens sein, in dem wir glücklich lieben und geliebt werden? Warum ist dies oft so schwierig und wie kann uns die Meditationspraxis helfen?

Ist es realistisch für DICH, sehr bald in einer erwachten Beziehung zu dir selbst und zu deinem Partner zu leben? Was ist eine „erwachte Beziehung“ und wie können wir eine solche schaffen?

Vor der Beziehung zum anderen kommt die Beziehung zu dir selbst. Wie steht es mit deiner Selbstliebe? Was erwartest du vom anderen? Soll er dich glücklich machen? Kann er das? Scheitern wir möglicherweise immer wieder an unseren Erwartungen?

Mit diesen und anderen Fragen zum Thema „Liebe ohne Leiden“ werden wir uns in den 90 Minuten dieses Gratis-Webinars beschäftigen. Im Einzelnen werden wir:

– die Frage behandeln, wie „Liebe ohne Leiden“ ab sofort für dich möglich und dann Schritt für Schritt täglich entwickelt und gefestigt werden kann;

– uns in geführten Meditationen liebevoll den gedanklichen und emotionalen Blockaden zuwenden, die in uns einer „Liebe ohne Leiden“ noch im Wege stehen.

– Erfahrungen austauschen und Fragen beantworten.

„Liebe ohne Leiden“ ist heute hier möglich – auch wenn dein Verstand dies nicht glaubt. Die TALO®-Meditationspraxis kann dir entscheidend helfen, dich auf einen neuen Weg zu begeben: einen Weg der meditativen Selbstliebe, der eine Liebesbeziehung ohne Leiden dann automatisch zur Folge haben wird.

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Selbst-Liebe und Selbst-Angst

Selbst-Liebe und Selbst-Angst

WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (UND WUNDERSCHÖN!)“ 
AM 17.9. UM 20 UHR – ANMELDUNG HIER

Angst entsteht durch deinen unbewussten Gedankenstrom, durch den Denker in dir. Sie sitzt also in deinem Verstand, in deinem Kopf. Die Liebe residiert an einem anderen Ort, in deinem Herzen. Die Polarität von Angst und Liebe spiegelt sich also in uns als eine Polarität zweier Körperregionen: des Kopfes und des Herzens. Zwischen dem Kopf und dem Herzen liegen zwei Körperbereiche, die für Selbstliebe entscheidend sind: das so genannte dritte Auge zwischen deinen beiden physischen Augen und der Mund und Rachenraum. 

Das so genannte dritte Auge gilt in den östlichen Traditionen als das energetische Zentrum deiner Einsicht, deines nach innen gerichteten Blickes und deiner Weisheit.

Der Mund und Rachenraum ist einerseits der Ort deiner Atmung und andererseits der Ort deines Ausdrucks, deiner sprachlichen Kommunikation mit der Welt. Der Atem repräsentiert den Austausch, den Kontakt, die unweigerliche permanente Verbindung mit allem, was dich umgibt. Der Atem ist Verbindung und somit Liebe. Dein sprachlicher Ausdruck geschieht über den Atem und geschieht somit naturgemäß im Rahmen deines Austausches und deiner Verbindung mit der Welt, im Rahmen der Liebe. 

Wenn wir als kleine Kinder die Lektion lernen, dass Liebe nicht jederzeit und unbegrenzt verfügbar ist, dass wir nicht jederzeit und unbegrenzt lieben dürfen und geliebt werden, dann bewegen wir uns weg von Herzen und in den Verstand, in die Heimat des Denkers in dir, die Heimat der Angst.

Wenn wir heute diesen Weg zurück gehen wollen, wenn wir zurückkehren wollen in die Liebe, dann führt unser Weg beginnend beim Verstand notwendigerweise durch die Weisheit des dritten Auges, durch den Ausdruck und die liebevolle Verbindung des Mundes zum Herzen zurück.

Dies bedeutet, dass wir zwei oder besser drei entscheidende Fähigkeiten erlernen dürfen, um den Weg heraus aus der Angst und hinein in die (Selbst-)Liebe gehen zu können: die Fähigkeit nach innen zu sehen und Weisheit zu entwickeln (Meditation) und die Fähigkeit eines klaren und kraftvollen Ausdrucks, der Teil unseres Atems ist, Teil unserer Verbindung mit allem und allen, Teil unserer Liebe. Wir dürfen meditieren lernen, atmen lernen und unseren liebevollen und kraftvollen Ausdruck wieder entdecken. 

Die Meditation führt uns heraus aus der Angst unserer unbewussten Gedanken. Der Atem für uns hinein in die tiefe und liebevolle Verbindung mit allem, was ist. Der kraftvolle Ausdruck ermöglicht uns, den anderen zu sagen: ”Ich handle so – denn so ist es für mich ein Ausdruck meiner Selbstliebe, ein Ausdruck meiner Liebe.”

Selbst-Angst entsteht durch die Dominanz eines unbewussten Verstandes, durch einen vergessenen, blockierten und unterdrückten Selbst-Ausdruck, durch mangelnde Verbindung und durch die Abwesenheit von Weisheit, von Einsicht und Meditation.

Wir haben unser Herz schon sehr früh verschlossen und der Liebe nicht mehr vertraut. Uns schien es, als ob nur der Verstand noch eine Lösung bieten konnte. So sind wir den Weg des Verstandes gegangen, den Weg der zehntausend unbewussten Gedanken, den Weg des Leidens. Jetzt gehen wir zurück. Und unser Weg zurück, unser Heimweg zum Herzen führt nun vorbei am dritten Auge, wo wir beginnen, nach ihnen zu schauen: Wir nehmen die Einladung an, wir lernen zu meditieren. 

Die Einsicht und Weisheit der Meditation öffnet den Weg zum Herzen. Und auf diesem Weg fortschreitend begegnen wir nun dem Atem, dem großen Lehrer der Verbindung, des Kontaktes, des Austausches und der Liebe. In der Meditation kann ich jetzt mit Hilfe dieses großen Lehrers, mit Hilfe des Atems die Liebe und die Verbindung jeden Tag als tiefe Realität erfahren und ihnen mehr und mehr vertrauen. 

Je mehr ich der Liebe vertraue und erkenne, dass Liebe notwendigerweise zuerst und vor allem Selbstliebe ist, desto besser kann ich sprechen. Mein kraftvoller Ausdruck spricht den anderen von Liebe und Verbindung, von Selbstliebe und von meinem Weg – aber er ist nie gegen die anderen gerichtet. Dies ist nicht möglich. Liebe kann nicht gegen etwas oder gegen jemanden gerichtet sein.

WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (UND WUNDERSCHÖN!)“ 
AM 17.9. UM 20 UHR – ANMELDUNG HIER

Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Was wäre, wenn jeder sich selbst lieben würde?

Selbstliebe ist die tägliche, ständige und wiederholte Entscheidung für dich selbst. Selbstliebe bedeutet, dass du den Tag mit der Entscheidung beginnst, dass es heute nichts Wichtigeres gibt, als dass du einen möglichst schönen Tag hast. Selbstliebe heißt, dass du deine Bedürfnisse, deine Wünsche und Ziele an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzt. Selbstliebe ist der Ausdruck der Liebe als der großen Kraft in diesem Universum in dir, durch deine Person, in deinen Gedanken, Worten, Handlungen und Emotionen. In der Selbstliebe erblüht die Liebe des Universums – oder die Liebe Gottes – in einer Manifestation: in dir. Deshalb ist Selbstliebe nichts Besonderes und keine außergewöhnliche Leistung. Sie ist der gesunde und natürliche Zustand des Menschen, zu ihr gibt es keine Alternative, es gibt nur die andere Polarität: die Angst. Der Selbstliebe steht die Selbst-Angst gegenüber, die Angst, deine Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen, die Angst, dich für dich selbst zu entscheiden, die Angst, deine Person zu einem Ausdruck der großen universellen Liebe zu machen, die Angst zu leben. Diese Angst ist heute der traurige und weit verbreitete Allgemeinzustand. Aber an diesem Zustand ist nichts ”normal”.

Selbstliebe hat nicht das Geringste mit Egoismus zu tun. Selbstliebe geht nie auf Kosten anderer, auch wenn es manchmal – besonders anfangs – so erscheinen mag. Selbstliebe ist bereits die Liebe an sich, die universelle Liebe und somit die Liebe für alles andere und alle anderen. Selbstliebe ist der notwendige erste Schritt, das erste Zeichen der Manifestation, auf das dann notwendigerweise Schritte und Zeichen der Liebe für andere folgen müssen.  

Selbstliebe bedeutet, dass mein Glück nicht mehr von anderen abhängt, dass ich mein Glück nicht mehr bei anderen suche, dass ich die anderen mit meiner Bedürftigkeit nicht mehr belaste, dass ich von den anderen endlich nichts mehr verlange, dass ich somit die anderen in Ruhe lasse, dass ich den anderen ihren Weg zutraue, dass ich Vertrauen in die anderen habe, so wie ich Vertrauen in mich habe, dass meine Liebe für mich selbst in die Richtung der anderen ausstrahlt und ihnen hilft, sich nun auch selbst mehr zu lieben. 

Wenn jeder sich selbst lieben würde, wenn jeder sich selbst an die erste Stelle auf der Liste der Prioritäten setzen würde, wenn jeder sich am Morgen für sich selbst entscheiden würde, dann lebten wir im Paradies. 

Wenn niemand mehr sein Glück in der Beachtung, Anerkennung und Liebe anderer suchen würde, dann würde ein Zustand an Glück, Freude und Frieden möglich werden, der für uns heute schwer denkbar ist. 

Das Bewusstsein auf diesem Planeten bewegt sich entschieden in die Richtung dieses Zustandes und einzelne von uns kennen und erleben ihn bereits. Willst du dazu gehören? Es ist nicht schwer. Entscheide dich für dich selbst. Das ist alles.

GRATIS WEBINAR „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH“ AM 17.9. UM 20.00 UHR – ANMELDUNG HIER

WEBINAR 17.9.19 – 20-21.30 UHR: „SELBSTLIEBE IST MÖGLICH (und wunderschön!)“

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Bist du dir selbst dein bester Freund oder deine beste Freundin? Behandelst du dich selbst mit Respekt, Dankbarkeit und Wertschätzung? Genießt du Zeit mit dir selbst? Bist du daran gewöhnt, dir oft Geschenke zu machen und deine eigenen Bedürfnisse an die erste Stelle zu setzen? Ist die Umsetzung deiner Träume und Ziele die erste Priorität für dich?

Ich wusste selbst lange nicht, wie all dies möglich sein soll und behandelte mich ohne viel Aufmerksamkeit und Liebe. Doch dann wurde der Wandel möglich, mit Hilfe der Meditation entdeckte ich mich selbst und wurde mir selbst mein bester Freund, sodass ich diese Fähigkeit auch als Meditationslehrer und Therapeut immer mehr in meine Lehre und Hilfe für andere integrierte. Heute weiß ich:  Selbstliebe ist ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Heilungs- und Transformationsprozesses.

Wir sind normalerweise daran gewöhnt, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe außen zu suchen. Ja, wir suchen Liebe nicht nicht nur außen, wir erkaufen sie regelrecht, indem wir unser Verhalten den vermeintlichen Bedürfnissen der anderen anpassen. Dabei geraten wir selbst immer mehr in den Hintergrund, bis wir – meistens jenseits der vierzig – durch Krankheiten,Trennungen oder Verluste daran erinnert werden, dass wir uns jetzt auch und vor allem um uns selbst kümmern dürfen.

Meine Erfahrung ist: Seitdem ich mich selbst liebe, liebe ich dieses Leben. Weil ich meine Bedürfnisse an die erste Stelle setze, kann ich wirklich anderen helfen. Da ich mir oft Geschenke mache und es liebe, Zeit mit mir selbst zu verbringen, kann ich die Zeit gemeinsam mit anderen wirklich genießen. Richtig verstandene Selbstliebe ist auch die konsequente Umsetzung der Nicht-Selbst Lehre aus der buddhistischen Tradition.

Es ist nicht schwer, jeden Tag schrittweise mehr Selbstliebe mit Hilfe der TALO-Meditation zu entfalten und vielen Teilnehmern unserer Webinars, Kurse und Therapiesitzungen ist dies bereits gelungen.

In den eineinhalb Stunden dieses Gratis-Webinars werden wir uns mit folgenden Fragen und Meditationstechniken beschäftigen, die du anschließend in deine eigene Praxis einbauen kannst:

  • Wie erschaffst du im Bewusstsein dein falsches Selbst und wie kannst du deine wahre Natur entdecken und erleben?
  • Wie kannst du meditative und praktische Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit für dein inneres Kind entwickeln und leben?
  • Dein Selbst und dein Bewusstsein als Bestandteil des einen Lebens und des einen Bewusstseins

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Ein bedingungsloses Glück

Ein bedingungsloses Glück

Unser menschliches Bewusstsein kann die Welt nur in Polaritäten wahrnehmen. Wir leben als Mann oder Frau, sind gesund oder krank, in einer Beziehung oder allein, glücklich oder unglücklich und das Ganze findet statt solange wir leben – und noch nicht tot sind. Das Leben spielt sich ab am Tag oder in der Nacht, im Sommer oder im Winter, wir nehmen Nahrung zu uns und scheiden sie aus, schlafen oder sind wach. Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen. 

Wichtig ist: unser Bewusstsein nimmt die Welt auf diese Art wahr – aber die Welt ist keineswegs in Pole aufgespalten. Im Gegenteil. Der wahre Zustand der Welt ist genau nicht Aufspaltung sondern Einheit. Dies ist dadurch zu beweisen, dass keine der oben genannten Polaritäten ohne ihr Gegenteil auskommt. Ein Tag ohne Nacht ist nicht denkbar. Leben ohne Tod ist nicht möglich. Gesundheit können wir nur denken, weil Krankheit existiert. 

Die beiden Pole gehören also zusammen und bilden eine Einheit. Demnach ist die Wahrheit die, dass du sowohl Mann als auch Frau bist, sowohl gesund als auch krank, sowohl glücklich als auch unglücklich. Wenn du aus dem Fenster schaust, dann ist dort draußen sowohl der Tag als auch die Nacht; könntest du zehntausend Kilometer weit schauen, dann würdest du die Nacht hinter dem Tag genau dort sehen können, wo gerade die Sonne untergeht. Beides ist da, nur: du siehst momentan nur eines von beiden, weil dein Blick begrenzt ist.

Dein Blick auf dieses Leben ist begrenzt von deinem Verstand. Dein Verstand kann tatsächlich nur in Polaritäten denken und er teilt die ganze Wahrnehmung ein in ”gut” und ”schlecht”. Das Schlechte will er vermeiden, das Gute will er erlangen und er redet dir ein, dass du glücklich sein wirst, wenn endlich ein Zustand erreicht ist, in dem alles Schlechte beseitigt wurde. Dann – so ist der Verstand überzeugt – wirst du glücklich sein.  Diesen Zustand aber wirst du nie erreichen, niemand hat ihn je erreicht, es gibt ihn nicht.

Es gibt aber einen Teil in dir, der sehr wohl in der Lage ist, die Einheit wahrzunehmen, die hinter jeder Polarität liegt. Es handelt sich um jenen Teil deines Bewusstseins, den wir ”den Beobachter” nennen. Dein Bewusstsein besteht aus einem Denker und einem Beobachter (eine weitere Polarität). Dein Denker ist mit deinem Verstand identisch. Er bewegt sich nur in Polaritäten und beschäftigt sich hauptsächlich mit Problemen, die zu lösen und zu beseitigen sind, damit endlich der ersehnte oben genannte Zustand der Glückseligkeit erreicht wird. Der Beobachter ist jener Teil in dir, der die eigenen Gedanken beobachten kann. Dies geschieht im Allgemeinen zunächst in der formellen Meditation, mit mehr Praxis und Übung jedoch überträgt sich diese Fähigkeit mehr und mehr ins tägliche Leben. 

Dieser Beobachter, auch ”der Zeuge” genannt, ist vollkommen frei von jedem Leiden. Er weiß nicht einmal, was Leiden sein soll. Er hat keine Schwierigkeiten oder Probleme, er beobachtet. Er beobachtet, was ist. Er nimmt wahr, was ist. Für ihn ist nichts ”schlecht” oder ”gut”. Das, was ist, ist so, wie es ist. Der Beobachter ist frei. Er ist glücklich – allerdings auf eine Art, die wir uns kaum vorstellen können, denn sein Glück hängt von keinerlei Bedingung ab. Er ist glücklich, weil er ist. Er ist nicht glücklich, weil irgend etwas so oder anders ist. Der Beobachter ist befreit vom Leiden, er ist erwacht, erleuchtet. Er ist ein Buddha. Er ist nicht wie ein Buddha. Er ist ein Buddha. Und dieser Buddha ist in dir. Du hast die Fähigkeit, deine eigenen Gedanken in der Meditation (und später auch zunehmend außerhalb) zu beobachten und frei zu sein. Du hast diese Fähigkeit mit Sicherheit. Jeder von uns hat sie. Du hast sie wahrscheinlich bisher kaum genutzt, hast deinen inneren Buddha nicht gezielt und bewusst aktiviert – aber er ist da. Ein Teil von dir ist ein Buddha, frei von jedem Leiden. Diesen Teil kannst du mit Hilfe einer kontinuierlichen täglichen Meditationspraxis immer stärker und präsenter in dir machen bis du schließlich ganz mit ihm verschmilzt, bis keine Trennung mehr besteht zwischen ihm und dir, bis dein Denker sich fast ganz zurück zieht und nur noch der Beobachter bleibt. Dies aber ist nicht jener ferne Moment, den auch der Verstand anstrebt. Nein. Dies beginnt jetzt und hier. Dies ist tägliche Realität in deiner Meditationspraxis, in deiner mentalen und emotionalen Befreiung – Schritt für Schritt, Tag für Tag.